Die Jecken gaben in Manderfeld noch mal ihr Bestes

Veilchendienstag

Bislang dürfte nur den wenigsten bekannt gewesen sein, dass Königin Elisabeth II. ihre Leibgarde in Medell rekrutiert hat. | Foto: Arno Colaris

Die Jecken mit dem längsten Atem wurden gestern belohnt: Sie konnten am Veilchendienstag in Manderfeld bei herrlichem Sonnenschein noch mal ausgelassen feiern.

Von Arno Colaris

Zwar war es bei Temperaturen um den Gefrierpunkt ganz schön kalt, doch konnte man hier mit Schunkeln, Tanzen und dem einen oder anderen Schnäpschen problemlos für Abhilfe sorgen.

Über 50 Wagen und Gruppen sorgten für ein farbenfrohes Spektakel.

Der Umzug in Manderfeld erweist sich seit einigen Jahren zunehmend als Publikumsmagnet und das schlägt sich zusehends auch auf Qualität und Quantität beim närrischen Kehraus im Treeschland nieder.

Immerhin über 50 Wagen und Gruppen sorgten für ein farbenfrohes Spektakel. Alle Jeckinnen und Jecken, die den Karneval wirklich im Blut haben, wollten noch mal ihr Bestes geben – ganz zur Freude der vielen Zuschauer, die die Hauptstraße säumten.

So gab es einen bunten Querschnitt der schönsten Wagen und Gruppen, die bereits am Tulpensonntag und am Rosenmontag auf den größeren Umzügen der Region mit von der Partie waren. Zugleich zeichnet die Veranstaltung aus, dass sich hier noch mehr als anderswo Gruppen und Wagen aus der belgischen und deutschen Eifel mischen. So war in diesem Jahr auch das Bleialfer Prinzenpaar Sascha II. & Heike I. und sein Gefolge mit von der Partie. Und angeführt wurde der Umzug wie immer von den feschen Manderfelder Tanzmariechen, die zu Klängen des Musikvereins die Zuschauer sogleich auf Betriebstemperatur brachten.

Als Gastgeber fungierte wie immer der Junggesellenverein „Eifelbuben“ Manderfeld, der vom 11. bis 13. Mai übrigens sein 50-jähriges Bestehen feiern wird und gestern nach dem Umzug zum großen Stimmungsball mit DJ Heinz und NoLimit in der Treeschland-Arena einlud, der mittlerweile Kultstatus genießt.

Den hübschen Matrosinnen aus Wirtzfeld war gestern beim Umzug in Manderfeld vor allem zum Tanzen zumute.

Doch auch beim Umzug war die Stimmung prächtig. Aus aller Herren Länder waren die Feierwütigen angereist, so etwa Matrosinnen und Matrosen aus Wirtzfeld, die mit ihrem beeindruckenden Dampfer im Treeschland den Anker legten, aber auch aus Ägypten, dem schönen Tirol oder aus Irland. Hier hatten die Partygänger aus Stadtkyll gar ihr eigenes Pub mitgebracht.

Doch auch Sternenkrieger aus Amel, putzige Minions aus Udenbreth, Gallier aus Breitfeld-Wiesenbach und Rennfahrer aus Herresbach wollten sich den närrischen Kehraus in Manderfeld nicht entgehen lassen. Gar nicht geizig mit Tanzeinlagen zeigten sich die Schottinnnen des Junggesellinnenvereins Manderfeld, die zum krönenden Abschluss des Umzugs das Publikum im Schlepptau mit in die Treeschland-Arena nahmen. Wer es etwas beschaulicher wollte, der konnte natürlich in eine der Manderfelder Gaststätten einkehren, wo es aber nicht minder stimmungsvoll zuging.grenzecho.net/fotos

Die Rennfahrer aus Herresbach gaben gestern beim närrischen Kehraus in Manderfeld Vollgas, wobei sich über ihre fahrerischen Künste durchaus streiten lässt…

Karnevalsumzug Manderfeld

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