Wissenschaftler demonstrieren weltweit für freie Forschung

Protest

Beim zweiten „March for Science“ sind am vergangenen Samstag in vielen Teilen der Welt Tausende Menschen für die Freiheit der Wissenschaft auf die Straße gegangen.

Mit der weltweiten Aktion traten Wissenschaftler für die Freiheit der Forschung und die Anerkennung wissenschaftlicher Erkenntnisse ein. Auslöser für den ersten „March for Science“ im vergangenen Jahr waren wissenschaftsfeindliche Äußerungen und Maßnahmen der Regierung von Donald Trump in den USA. Der US-Präsident hatte unter anderem die globale Erwärmung als Schwindel bezeichnet und Kürzungen für Forschungseinrichtungen angekündigt. Jetzt versammelten sich in Washington Tausende mit Slogans wie „Science not Silence“ (Wissenschaft statt Schweigen) und „Facts Matter“ (Fakten sind wichtig). Über die genaue Zahl machten Polizei und Veranstalter zunächst keine Angaben. „Wir werden nicht schweigen“, sagte die Ärztin und Aktivistin Leana Wen, Gesundheitsbeauftragte der Stadt Baltimore, bei der Kundgebung. Der Kampf gegen Leugner des Klimawandels und Zweifler an wissenschaftlichen Fakten gehe weiter. Foto: dpa

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