NRW und DG möchten Austausch über Energiewende vorantreiben

Kooperation

Andreas Pinkwart und Oliver Paasch | Foto: Kabinett Paasch

Am Dienstag fand in Düsseldorf ein Arbeitsgespräch zwischen NRW-Minister Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie, Prof. Dr. Andreas Pinkwart, und DG-Ministerpräsident Oliver Paasch (ProDG) statt.

Nach den Gesprächen Paaschs mit Vertretern aus Rheinland-Pfalz und dem Saarland, im November 2018 sollen auch die jüngsten Austausche mit NRW zur Vorbereitung der Energiekompetenzübertragung an die Deutschsprachige Gemeinschaft beitragen. Ab 2020 wird die DG bekanntlich für die Auszahlung von Energieeffizienzprämien und Maßnahmen der sozialen Energiepolitik zuständig werden. „Mit Nordrhein-Westfalen verbindet uns eine lange Tradition der partnerschaftlichen Zusammenarbeit“, so Oliver Paasch laut einer Mitteilung. „Im Energiebereich verfügt NRW über mehrere Vorzeigeprojekte, von den wir uns in Ostbelgien inspirieren lassen möchten“.

Auch in Düsseldorf sei man der Ansicht, dass grenzüberschreitende Kontakte für die Umsetzung der Energiewende in vielerlei Hinsicht wesentlich sein können, hieß es. Minister Pinkwart: „Nordrhein-Westfalen und Ostbelgien wollen die grenzüberschreitenden Kooperationen im Energiebereich verbessern und dabei durch Best-Practice-Beispiele voneinander lernen. Nordrhein-Westfalen hat bereits auf vielen Gebieten, wie zum Beispiel bei Speichertechnologien oder urbanen Energielösungen, gezeigt, wie die Energiewende erfolgreich umgesetzt werden kann. Mit der Inbetriebnahme des Projekts ALEGrO wird im Jahr 2020 zwischen Oberzier in Nordrhein-Westfalen und Lixhe in Belgien die erste gemeinsame Höchstspannungsleitung zwischen Nordrhein-Westfalen und Ostbelgien mit einer Gesamtlänge von rund 90 Kilometern in Betrieb genommen. Das stärkt die Versorgungssicherheit beider Länder.“ Nicht zuletzt besprachen die Regierungsvertreter die Zukunft der EU-Kohäsionspolitik. Beide Regionen sind unter anderem Partner des Interreg-Programms Euregio Maas-Rhein und in hohem Maße von der künftigen Ausrichtung der EU-Strukturfonds betroffen. Auch hier gilt es, gemeinsame Interessen zu identifizieren und diese partnerschaftlich voranzutreiben. (red)

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