Mark Coucke plant 300m lange Indoor-Surfhalle

Niederlande

So wie man zum Skifahren nicht mehr in die Berge reisen muss, braucht man zum Surfen nicht mehr ans Meer, wenn die Pläne Wirklichkeit werden. Foto: dpa

Der Geschäftsmann Mark Coucke, der als einer der reichsten Belgier gilt und der unlängst mit der Mehrheitsübernahme beim Fußballclub RSC Anderlecht von sich reden machte, hat schon wieder neue Projekte. Er plant laut Presseberichten im niederländischen Zoetermeer ein Wasserparadies, in das er 25 Millionen Euro investieren will.

Coucke ist seit einigen Monaten Mehrheitsaktionär von „Snowworld“. Diese Gesellschaft betreibt unter anderem in Landgraaf (Heerlen) und in Zoetermeer Indoor-Ski-Resorts, die als die größten weltweit gelten und in denen man das ganze Jahr lang Wintersport in großen Skihallen betreiben kann. Jetzt wurde bekannt, dass in Zoetermeer, unweit von Den Haag, auch ein großes Wassersportzentrum geplant ist. Ein Wellenbad mit 300 Metern Länge und 50 Metern Breite soll vor allem Surfern unter einem geschlossenen Dach beste Bedingungen bieten. Von bis zu zwei Meter hohen Wellen ist in Berichten die Rede, die jetzt in mehreren flämischen Zeitungen erschienen.

Das Projekt mit der Bezeichnung „Surfcity“ ist diesen Meldungen zufolge mit einer Investierung von rund 25 Millionen Euro verbunden. Die Eröffnung könnte im Laufe des Jahres 2019 stattfinden.

Mit „Snowworld“ hat Coucke im vergangenen Jahr einen Umsatz von 27 Millionen Euro gemacht. Jetzt plant er offenbar ein ähnliches Konzept nicht für Winter- sondern für Wassersport. (belga)

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