General Motors gerät in die roten Zahlen

US-Autobauer

Die US-Steuerreform hat dem größten US-Autobauer General Motors (GM) im vierten Quartal einen Milliardenverlust eingebrockt.

Unter dem Strich fiel von Oktober bis Dezember ein Minus von rund 5,2 Milliarden Dollar (4,2 Mrd Euro) an, wie der Konzern mitteilte. Vor einem Jahr hatte GM noch 1,8 Milliarden Dollar verdient. Im Tagesgeschäft lief es jedoch rund – der bereinigte operative Gewinn stieg um überraschend starke 19 Prozent auf den Rekordwert von 3,1 Milliarden Dollar. Die neuen Steuergesetze sorgten jedoch für eine Abschreibung von enormen 7,3 Milliarden Dollar. Grund ist vor allem, dass die Senkung der US-Unternehmenssteuern von 35 auf 21 Prozent auch die Beträge reduziert, die abgesetzt werden können. (dpa)

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