Daten sollen einfacher fließen

EU-Japan-Abkommen

Daten zwischen der EU und Japan sollen künftig einfacher fließen. Die EU-Kommission genehmigte am Mittwoch ein entsprechendes Abkommen und attestierte dem asiatischen Land ein ähnliches Datenschutz-Niveau wie es in der EU herrscht.

Damit werde „der weltweit größte Raum für sicheren Datenverkehr“ geschaffen, sagte EU-Justizkommissarin Vera Jourovà.

Bevor das Abkommen in Kraft tritt, müssen unter anderem noch die EU-Staaten zustimmen. Die Verhandlungen zu dem Abkommen waren bereits im Juli abgeschlossen worden, als die EU und Japan auch ihr bislang größtes Freihandelsabkommen miteinander besiegelten. Voraussetzung waren mehrere Zusagen Japans für zusätzlichen Datenschutz. In der EU gelten seit Mai einheitliche Datenschutzregeln, durch die Europäer die Hoheit über ihre Daten zurückgewinnen sollen. (dpa)

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