Raeren: Reges Vereinsleben erleichtert vielen die Integration

Lokalrunde

Am Sonntag lud das GrenzEcho zur LokalRunde in die Altgemeinde Raeren. Im voll besetzten Bergscheider Hof debattierten Louisa Riermeier, Elisabeth Schoenen, Ludwig Huppertz, Walther Collubry und Serge Hönders mit den Moderatoren Jürgen Heck und André Goebels über die Entwicklungen im Töpferdorf.

Zum 18. Mal bereits – zum 8. Mal im Norden – fand die  Lokalrunde statt. Das GrenzEcho möchte sich im Rahmen dieser Veranstaltungsreihe aktiv mit den Wünschen und Sorgen der Bürger und auch seiner Leser auseinandersetzen.

Das Zusammenleben zwischen belgischen und deutschen Bürgern, der Fremdenverkehr in Bezug auf die touristische Aufwertung des Raerener Bahnhofs, erschwingliches Bauland oder auch das Kneipenleben in Raeren waren einige der Themen, an denen sich auch die Zuschauerinnen und Zuschauer äusserst aktiv beteiligten.

In Bezug auf die Wahrung der Dorfidentität und die Pflege dieser auch durch Bürger, die neu nach Raeren ziehen, war der Tenor, dass nicht pauschalisiert werden kann.  Es gebe viele Menschen, die von auswärts in das Töpferdorf ziehen und sich auch hervorragend integrieren würden. Positiv hervorgehoben wurde das rege Vereinsleben, durch welches Integration vereinfacht würde.

Die künftige touristische Aufwertung des Bahnhofs wurde gutgeheißen – jedoch müsse auch das Dorf seinen Nutzen aus dem Besuch der Rad- und Wandertouristen ziehen können: Die Touristen müssten auf die Sehenswürdigkeiten der Ortschaft hingewiesen und eventuell ein Shuttle-Service eingerichtet werden.

Bezüglich des Kneipenlebens in Raeren erklärte die 19-jährige Louisa Riermeier, dass ihre Generation damit aufgewachsen sei, dass es in Raeren kein Angebot für Jugendliche gebe – sich aber natürlich über eine diesbezügliche Verbesserung freuen würde.  Walter Collubry meinte, dass das Angebot zwar nicht übermäßig groß, aber in seinen Augen ausreichend sei. Aus dem Publikum heraus bemängelten einige Besucher den Service im Haus Zahlepohl.

Ludwig Huppertz erklärte in Bezug auf die Vereinswelt, dass es zwar viele Menschen gebe, die sich ehrenamtlich engagieren, aber wenige sich langfristig an einen Verein binden möchten.  Er regte zudem an, dass im Töpfereimuseum auch zeitgenössische Künstler aus Raeren.

Die Lokalrunde wurde mit Fragen aus dem Publikum beschlossen. Weitere Informationen im GrenzEcho vom Montag. (bmx)

 

 

 

 

Lokalrunde Raeren

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