Paasch setzt sich weiterhin für ostbelgische Medizinstudenten ein

Treffen

Ministerpräsident Oliver Paasch (links) mit seinem flämischen und seinem frankophonen Amtskollegen, Geert Bourgeois und Rudy Demotte.

Im Rahmen der langfristigen Sicherung einer Gesundheitsversorgung in deutscher Sprache beschäftigt sich die Gemeinschaftsregierung weiterhin intensiv mit der Frage, wie deutschsprachigen Studenten der Zugang zum Medizinstudium erleichtert werden kann.

Ministerpräsident Oliver Paasch (ProDG) bat seinen flämischen und seinen frankophonen Amtskollegen, Geert Bourgeois und Rudy Demotte, dazu am Mittwoch in Brüssel zum Gespräch. Aufnahmeprüfungen in einer Fremdsprache, ungünstige Umrechnungsformeln bei der Einschätzung belgischer Abiturnoten im deutschen Nachbarland – all dies erschwert den Zugang ostbelgischer Abiturienten zu einem Studium der Medizin. Gleichzeitig steigt in Ostbelgien der Bedarf an Ärzten, die hiesigen Patienten in ihrer Muttersprache weiterhelfen können. Die DG-Regierung lässt nichts unversucht, anhand verschiedener Stellschrauben unter anderem auch die Ausgangsposition für hiesige Studienanwärter zu verbessern. Oliver Paasch führte dazu bereits zahlreiche Gespräche auf innerbelgischer und europäischer Ebene. Ein weiteres fand am Mittwochmorgen in der Brüsseler Vertretung der Deutschsprachigen Gemeinschaft statt, in der der Eupener Regierungschef mit Geert Bourgeois und Rudy Demotte seine Amtskollegen aus Flandern und der Französischen Gemeinschaft begrüßen konnte. Die beiden Spitzenpolitiker von N-VA und PS bekundeten dabei ihren politischen Willen, die Deutschsprachige Gemeinschaft in ihren Bemühungen zur langfristigen Absicherung einer Gesundheitsversorgung in deutscher Sprache zu unterstützen. (red)

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