Ölpreise geben nach

Wirtschaft

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Die Ölpreise sind am Mittwoch weiter gesunken. Ein Barrel (je 159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Januar kostete am Morgen 63,17 US-Dollar. Das waren 44 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 30 Cent auf 57,69 Dollar.

Marktbeobachter erklärten den Rückgang mit der Entwicklung der US-Ölreserven. Am Vorabend war bekannt geworden, dass der Interessenverband American Petroleum Institute (API) davon ausgeht, dass die Lagerbestände an Rohöl in der vergangenen Woche um 1,8 Millionen Barrel gestiegen waren. Am Nachmittag wird die US-Regierung die offiziellen Daten veröffentlichen und dürfte damit für neue Impulse am Ölmarkt sorgen.

Außerdem ist das bevorstehende Treffen der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) am Donnerstag ein wichtiges Thema. Experten gehen davon aus, dass ein Beschluss zur Verlängerung der aktuell geltenden Kürzung der Fördermenge gefasst werden könnte. Die Nachrichtenagentur Bloomberg meldete mit Bezug auf mit der Sache vertraute Personen, alle Opec-Mitglieder seien zu einer Verlängerung bis Ende 2018 bereit. (dpa)

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