Terrorist muss kurz nach seiner Freilassung wieder ins Gefängnis

Kriminalität

Die föderale Staatsanwaltschaft hat einen 22-jährigen Mann aus Zonhoven bei Hasselt inhaftiert, weil er einen Terroranschlag in den Niederlanden und wahrscheinlich auch in Belgien geplant hatte.

Semir M. war im vergangenen Jahr zu einer Gefängnisstrafe von drei Jahren verurteilt worden, weil er Verbindungen zu der Terrororganisation Islamischer Statt pflegte und Propagandaartikel übersetzt hatte. Berichten zufolge beabsichtigte er auch, nach Syrien zu gehen. Im Januar war der 22-Jährige unter Auflagen freigelassen worden. „Angesichts seines Alters gibt es immer noch Hoffnung, dass er etwas Positives in seinem Leben tun wird“, sagte das Gericht damals. Allerdings nutzte der Terrorist seine vorzeitige Freilassung nicht für einen Neuanfang – im Gegenteil: Nach Angaben der föderalen Staatsanwaltschaft plante er einen Anschlag in den Niederlanden und wahrscheinlich auch in Belgien. Seine Pläne waren allerdings noch nicht sehr weit fortgeschritten. Ein Sprecher bestätigte, dass die Festnahme des Mannes in einem terroristischen Kontext stattfand, wollte aber keine weiteren Angaben machen. (belga)

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