Bußgeld-Verzicht: Gewerkschaft ruft zu Protest auf

Aktion

Illustrationsbild | Foto: belga

Wer falsch parkt, könnte hierzulande nicht belangt werden – zumindest nicht bis 30. September 2018.

Denn die nationale Polizeigewerkschaft SNPS hat ihre Mitglieder dazu aufgerufen, bis zu diesem Zeitpunkt keine Bußgelder für kleinere Vergehen, wie beispielsweise das genannte Falschparken oder das Nichteinhalten des Sicherheitsabstandes, zu verhängen, sondern „sich auf eine erzieherische Haltung und verbale Bemerkungen gegenüber den Verkehrsteilnehmern zu beschränken“, so SNPS-Sprecher Thierry Belin.

Mit der Aktion will die Gewerkschaft ein Zeichen an die Regierung senden. Nach Auffassung der SNPS herrsche ein massiver Personalmangel und außerdem sorge die geplante Reform des Dienstrechts für eine Verschlechterung des Statuts. „Die Polizeibeamten sind es leid, von unseren Ministern und dieser Regierung angegriffen zu werden“, untermauert Thierry Belin. (calü)

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