Hat die Zukunft auf dem Land überhaupt noch eine Zukunft?

Leerstand

Mancherorts haben Leerstand (und teils nachfolgend Verwahrlosung) in der Zwischenzeit drastische Ausmaße angenommen. Ein Problem, dem Marianka Lesser (hier bei der Immobilienmesse in St.Vith) mit ihrem Team entgegenwirken will.

Hat die Zukunft auf dem Land überhaupt noch eine Zukunft? Eine Frage, die keineswegs allein in der Eifel bewegt, wo besonders die Ortskerne allmählich „ihr Leben aushauchen“. Gegenmaßnahmen sind erwünscht! Möglichst zeitnah, gezielt und umfassend.

Wie u.a. bei der Immobilienmesse in St.Vith bei einem Vortrag vor Augen geführt, bietet das laufende Leader-Projekt „Neues Leben für unsere Dörfer“ durchaus taugliche Instrumente, die dem mancherorts akuten Leerstand das Wasser abgraben können. Im Dienste einer perspektivischen „Wiederbelebung“ mancher Dorfgemeinschaften, die sich mangels Impulsen in und aus ihrer Mitte langsam auseinanderleben. Nicht selten zu Lasten des Vereinslebens, das nur in vitalen Orten den gesellschaftlich-kreativen Nährboden findet.

Sicherlich muss nicht jede Idee, die die Studenten auf Papier gebracht haben, umgehend zu einem baulich-sozialen Volltreffer werden. Doch allein schon die konstruktive, da vorurteilsfreie Auseinandersetzung in den lokalen „Dorfwerkstätten“ förderte eine Vielzahl an lebhaften Ansätzen zutage. Und schuf vor allem eine (neue) Sensibilität für ein brennendes Problem „vor der eigenen Haustür“.


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