„Besucher weiß meist, was er will“

Immobilienmesse

Auch Schmatz & Partners und Home & Office Building (HOB) zogen als Sponsoren der ersten I.M.O. in St.Vith eine rundum positive Bilanz und dürften ihre Marktposition intern wie extern weiter gefestigt haben. | Foto: nemo.presse

Für ihn war es eine Premiere. Cédric Peters, gerade mal fünf Jahre gewerblich „auf eigenen Füßen“, zeigte sich „sehr, sehr zufrieden über die Resonanz für mein Angebot“, so der junge, motivierte Elektrotechniker aus Recht.

Von Norbert Meyers

Sein Stand, strategisch äußerst attraktiv an einem Eckpunkt gelegen, fand in der Tat reges Interesse bei allen, die „künftig ihr Haus gerne fernsteuern möchten“, wie es ein Besucher aus Montenau etwas überspitzt formulierte. Ein Ansinnen, das ETP (für Elektro Technik Peters) in gewünschtem Umfang und Komfort immer häufiger umsetzen muss. „Die Umrüstung von der konventionellen hin zur digitalen Technik ist nicht mehr aufzuhalten und wird gerade beim Neubau immer wichtiger.“

Nachforschung im Netz, Nachfrage am Stand

Ins gleiche Horn stieß Gerd Mollers aus Honsfeld, der sich mit seinem Unternehmen Gemotec ebenfalls immer stärker mit Anfragen nach Haus- und Gebäudetechnik, sprich: Automatisierung konfrontiert sieht. „Der Besucher ist nicht nur interessiert, sondern weiß meist, was er will. Er hat oft erste Infos aus dem Internet, möchte dann aber mit einem Fachmann vor Ort über die individuellen Möglichkeiten mit allen Vor- und eventuellen Nachteilen austauschen.“

Neu war für den Großteil der Besucher ebenfalls das Sortiment von Mikavision, ein ebenfalls noch recht junges Unternehmen, das buchstäblich „abhebt“. Michael Leufgen bietet – neben 360-Grad-Fotografie per Zeppelin für gewerbliche Zwecke – auch eine Überprüfung von Photovoltaikanlagen mittels Thermografie an. Möglich wird dieses Verfahren dank Drohne, für dessen Einsatz der St.Vither über eine Fluglizenz der Klasse 1 verfügt.

Hintergrund: Der Samstag hat auch gute Seite

Der Wunsch nach Organisation einer Immobilienmesse auch in der Eifel war, nach zwei erfolgreichen Auflagen in Eupen, von der Branche selbst ans GrenzEcho herangetragen worden. „Und die Branche nutzte diese Plattform überaus rege“, so David Schmitz, in der Marketingabteilung am Marktplatz u.a. zuständig für die Organisation von Messe(n), beim Blick zurück auf das vergangene Wochenende. Und auch das Eifeler Publikum nahm das Angebot umgehend an, „selbst wenn der Zuspruch am Samstag aufgrund vor allem des sonnigen Wetters vielleicht ein wenig hinter den Erwartungen zurückblieb“. Dagegen zeigten sich manche Aussteller gerade zufrieden mit der Resonanz am Samstag, „da hier oftmals die interessantesten Kunden mit ganz präzisen Anliegen vorstellig werden“, weiß etwa André Michels von Raumformat. Zudem blieb so „ausreichend Zeit für umfassende Erläuterungen“, so Udo Linden des Traditionsunternehmens H.P. Linden, das im Triangel den Fokus auf das im Betrieb entwickelte PamaFlex-Haus lenkte. Eine bautechnische Errungenschaft, die derzeit im Landesinnern (noch) bekannter sein dürfte als vor der eigenen Haustür in der Eifel.


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