Spannende Projektwoche „Do it – Der Künstler in mir“ endete in Bütgenbach

Schule

In dem Workshop „Bühnenbild und Kostüme“ bastelten die Kinder Masken, verschiedene Accessoires und trugen die Verantwortung für das Bühnenbild. | Foto: Lothar Klinges

Am Freitag, 2. Februar, endete eine spannende Projektwoche „Do it – Der Künstler in mir“ für die Schüler des 3. bis 6. Schuljahres der Gemeinsamen Grundschule Bütgenbach (GGSB). An diesem Kunstprojekt, das durch die DG im Rahmen von „Kultur macht Schule“ angeboten und finanziell unterstützt wird, nahmen insgesamt 86 Schüler teil.

In fünf altersgemischten Gruppen durften sich die Neun- bis Zwölfjährigen während einer Woche künstlerisch ausprobieren und ihrer Kreativität freien Lauf lassen. In dem Workshop „Bühnenbild und Kostüme“ (geleitet von Micha) bastelten die Kinder Masken, verschiedene Accessoires und trugen die Verantwortung für das Bühnenbild.

In dem Atelier „Film“ (geleitet von Shamy – ArTIVI) führten die Schüler Interviews, filmten die Proben der verschiedenen Tänze und drehten Bütgenbacher News, die später in der Aufführung ausgestrahlt wurden.

Die drei Tanzgruppen studierten mit Anna, Giulia und Fernando (Tanzpädagogen des Tanzzentrums Bewegung & Tanz), unterschiedliche Choreographien ein.

Am Ende wurden die einzelnen Darbietungen zusammengefügt und so entstand eine kleine Geschichte zum Thema „Karneval“.

Wir begaben uns auf eine Zeitreise und befanden uns im Jahr 3300. Karneval ist schon längst ausgestorben. Bütgenbacher Forscher entdeckten bei archäologischen Ausgrabungen eine Maske und fanden heraus, wie die fünfte Jahreszeit vor vielen Jahren in Venedig und Brasilien gefeiert wurde. Zum Schluss erlebten sie die Wiedergeburt des Karnevals und alle Jecken tanzten voller Freude.

Während dieser Woche zeigten die Schüler großes Interesse und waren sehr aufmerksam. Außerdem lernten sie wie wichtig es ist, als Gruppe zusammenzuarbeiten. Jede einzelne Person trug eine Mitverantwortung für die Abschlusspräsentation.

Auch die Lehrpersonen waren begeistert zu sehen, wie engagiert und motiviert ihre Schüler waren. In dieser Woche fiel zwar der „normale“ Unterricht aus, jedoch wurden die Kinder in vielen anderen Bereichen gefördert und sensibilisiert, sei es durch Bewegung, Kunst, Kreativität, Fantasie, aber auch in sozialen Kompetenzen, die für einen guten Umgang miteinander wichtig sind. Am Freitagnachmittag war die Aufregung bei den kleinen Künstlern dann besonders groß, da sie ihren Eltern und Geschwistern die Resultate dieser einwöchigen Arbeit vorführen durften.

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