Sieben Absolventen wurden bei der ersten Diplomverleihung der BAGIC-Ausbildung in der DG ausgezeichnet

Fortbildung

Das Foto zeigt die sieben erfolgreichen Absolventen der BAGIC-Ausbildung gemeinsam mit den Verantwortlichen und Ehrengästen bei der Diplomverleihung. | Foto: privat

Die erste Fortbildung für Koordinatoren von kulturellen und soziokulturellen Projekten in der DG ist im Juni zu Ende gegangen. Die sieben Absolventen konnten von Minister Harald Mollers (ProDG) ihre Diplome am Dienstagabend, 7. November, am Sitz des Ministerpräsidenten entgegennehmen.

Mit der Vergabe des Diplomes wird ein Meilenstein in der Erwachsenenbildung gelegt. Zum ersten Mal werden Teilnehmer und Teilnehmerinnen mit einem offiziellen Diplom ausgezeichnet, die eine Weiterbildung in der nicht formalen Bildung abgeschlossen haben.

BAGIC schließt nach drei Studienjahren ab, und das Diplom ist dank einer Kooperation ebenfalls auf Ebene der Französischen Gemeinschaft anerkannt.

Die BAGIC-Weiterbildung ist ein Kurs der auf drei Achsen beruht: der Bürger in seinem Umfeld, die Verwaltung von Projekten und die gesellschaftspolitische Analyse. Sie richtet sich an die Akteure aus dem soziokulturellen Bereich und an alle sozialengagierte Menschen, die ihre Wirkungsfähigkeit in Frage stellen oder verbessern möchten.

Im ersten Jahr gehören Fächer wie Projektmanagement, Arbeitstechniken, Einführung in Politikwissenschaften und Soziologie zum Lehrplan. Zeitgleich wird ein Projekt im Arbeits- oder Lebensumfeld der Teilnehmer entwickelt. Im Laufe der Weiterbildung steht der Fokus ganz auf die Umsetzung der Projektarbeiten.

Folgende Studenten und Studentinnen erhielten ihr Diplom

Florence Despineux: „Live smarter“, eine Projektinitiative der Werkstatt Cardijn mit dem Ziel eine Lernküche für die Teilnehmer aufzubauen, um Alltagskompetenzen zum Thema Ernährung und Hygiene zu fördern.

Marcel Feltes: „Ein Fest im Wandel der Zeit“, eine Initiative mit dem Ziel die Dorfgemeinschaft Born zu festigen und immaterielles Kulturgut sicherzustellen.

Daniel Franken: „Make or buy“: Firmeninterne Produktionsumstellung mit dem Ziel, durch ein autonomeres Arbeiten mehr Personal einstellen zu können und in den Arbeitsmarkt zu integrieren.

Mirela Musovic: ANGEL, Patenschaft für werdende Mütter und Väter: Gründung einer Unterstützungsgruppe für unerfahrene Eltern.

Claudia Offermann: Ehrenamtsbörse EMJA: Gründung einer Vermittlungsbörse zwischen freiwilligen Helfern und verschiedenen Einrichtungen.

Sachar Rodenbusch:Factory Biker Scott Redding: Talentförderung von Jugendlichen im Motoradrennsport sowie Bekanntmachung des Rennteams.

Rose-Marie Wilmes: ROKPA, Helfen, wo Hilfe gebraucht wird: Ausstellung der Wohltätigkeitsorganisation ROKPA als Informations- und Sensibilisierungskampagne in der DG.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Bitte beachten Sie unsere Netiquette, wenn Sie den Artikel kommentieren möchten.