Zu viele Katzen

Tierschutz

Zum Bericht „Es gibt zu viele Katzen“ – GrenzEcho vom 18.08.2018 schreibt Margot Mousset, Eupen:

Der Organisation Gaia möchte ich meine Bewunderung aussprechen für all das, was sie für die Tiere machen. Man muss schon sehr belastbar sein, um das Leid ertragen zu können. Dem älteren Ehepaar mit den zwei Katzen, die nicht nach draußen dürfen, weil das Geld zur Kastration fehlt, möchte ich sagen, dass man sich keine Tiere anschafft, wenn man nicht das nötige Geld dafür hat. Was, wenn die Katzen krank werden? Zu der Frau, die Katzen füttert und meint, für die Kastration wäre die Gemeinde zuständig: Ich bin Ihrer Meinung, nur die Gemeinde macht ja nichts, also würde ich die Kastration selbst bezahlen, um später nicht die doppelte Menge an Katzen zu füttern. Zur Stadt Eupen: Warum ruft die Stadt die Gelder aus dem Fonds zur Kastration nicht ab? Gibt es nicht genug streunende Katzen? Zum Beispiel am McDonalds leben etwa 15 Katzen, die meisten noch sehr jung.

Anstelle der blöden Holzkisten (Klötzerbahn, unsere Kirch- und Bergstraße) wäre das Geld besser für die Katzen eingesetzt worden. Das hätte Autofahrer und Tierfreunde sehr gefreut. Mein Vorschlag wäre, Stadt und Tierärzte arbeiten zusammen. Einen Tag im Monat kastrieren, Stadt bezahlt, Tierärzte arbeiten. Nach dieser Aktion wäre das Eupener Motto „Deine Stadt wird schöner“ erfüllt, und man könnte sagen „Deine Stadt ist schöner“ mit zufriedenen Tierliebhabern und etwas weniger herrenlosen Katzen.

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