Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht…!

Putin-Rede

Zur Ankündigung neuer Atomwaffensysteme durch den russischen Präsidenten Wladimir Putin schreibt Joseph Meyer aus St.Vith (Klosterstraße):

Donnerstag, 1. März 2018, ARD-Nachrichten um 20 Uhr: Susanne Daubner berichtet aus der Rede Putins an die Nation und über die neuen Nuklearwaffen und Raketensysteme Russlands, und dann legt sie Putin folgenden Satz in den Mund: „Keiner kann uns aufhalten.“ Sie suggeriert damit, Russland bzw. Putin verfolge das Ziel, Europa anzugreifen und zu erobern.

Am Tag davor, am 31. 01. 2018, hatte ich die Rede Putins, mit deutscher Übersetzung im Internet gehört. Putin hat sich zuerst bitter beklagt, dass im Westen schon seit Jahren niemand auf Russland höre, niemand mit Russland rede, Wirtschaftssanktionen gegen Russland verhängt und Raketenabwehrsysteme sowie schweres Kriegsgerät gegen Russland aufgebaut würden. Erst als Reaktion darauf habe Russland seine Atomwaffen- und Raketen erneuert, Raketen, welche von keinem bisher verfügbaren Abwehrsystem abgefangen werden könnten. Den zentralen Satz aus der Rede Putins, und darum geht es, hat Frau Daubner ausgelassen, Putin sagte nämlich: „Jetzt sollten alle auf mich hören, denn sollte Russland angegriffen werden, dann wird Russland keine Sekunde zögern, diese neuen atomaren Raketen einzusetzen.“

Was geht also hier vor? Die Massenmedien gehören dem „Geld-Adel“, den Billionären, deshalb sagen die Medienvertreter, was diese Leute ihnen diktieren.

Wer einmal lügt, Frau Daubner, dem glaubt man nicht, selbst wenn er dann die Wahrheit spricht!

Will der „Geldadel“ also unbedingt den profitablen Krieg gegen Russland, wohl auch, weil Russland sich traut, seine Bodenressourcen gegen andere Währungen als den Dollar zu verkaufen?

Aber was ist los mit unseren Politikern, inklusive Charles Michel, was sind das für Leute?!

  1. Jetzt habe ich aber wirklich Mitleid mit Putin Herr Meyer.
    Keiner versteht ihn, den großen friedliebenden Staatsmann und lupenreinen Demokraten, der seine politischen Gegner achtet (ok, manchmal auch einsperren lässt oder einfach aus dem Weg räumt) und die freien Medien in Russland fördert.
    Ihre Beiträge zur Impfproblematik sind gefährlich, diese Darstellung ist einfach nur peinlich.

  2. Es ist schon erschreckend, was für einen Unfug manche Zeitgenossen verbreiten!
    Zunächst: Wenn man schon die Tagesschau kritisiert, sollte man sich wenigsten mit den grundlegenden Zusammenhängen der Sendung vertraut machen – Frau Daubner ist ‚Sprecherin‘, nicht Journalistin. Somit „berichtet“ sie nicht und kann damit auch nicht „in den Mund legen“ oder „suggerieren“ oder gar „lügen“… sie liest einfach nur vor.
    Ferner: Putin befindet sich im Wahlkampf – in Russland stehen die Präsidentenwahlen vor der Tür … . Wer Russland etwas kennt, weiß, dass die Russen eine andere Sicht auf die Dinge haben, wie wir im Westen Europas. Hier würde man sich totlachen, wenn ein Präsident oder Kanzler im nackten Oberkörper Wahlkampf betreiben würde. Putins Kraftmeierei mit seinem neuen Atomwaffensystem ist eher als Wahlkampgetöse zu verstehen – in Wirklichkeit treffen die vom Westen verhängten Sanktionen das Land und natürlich will man das Näherrücken der NATO-Staaten an den Westgrenzen nicht einfach hinnehmen. Putin – aufgewachsen in der Tradition der Sowjetunion und Mitarbeiter des KGB – träumt immer noch, wie viele Russen, von der Weltmacht. Darum auch sein ‚Engagement‘ in der Ukraine, in Syrien… und die Propaganda von ‚Russia Today‘ – der so einige Zeitgenossen im Westen aufsitzen.

  3. Wer einmal lügt … Was macht man denn mit Menschen wie Putin die immer lügen oder mit Herrn Meyer der einfach so mal den ganzen Monat Februar verschwinden lässt.
    („Donnerstag 01. März …. Am Tag davor, am 31. Januar“)

  4. „Will der „Geldadel“ also unbedingt den profitablen Krieg gegen Russland, wohl auch, weil Russland sich traut, seine Bodenressourcen gegen andere Währungen als den Dollar zu verkaufen?“

    Wenn jemand wie Dr. Meyer solch eine Frage stellt, dann ist die für ihn rein rhetorisch gemeint, und er erwartet ein „Ja“ als Antwort.

    Ein „profitabler Krieg gegen Russland“?
    Käme es zu einem Krieg, würde das ganz sicher die Zerstörung vor allem der Wirtschaftszentren in den USA, Europa und Russland bedeuten. Wie der „Geldadel“, sofern er sich rechtzeitig in Sicherheit gebracht hätte, damit rechnen könnte, danach noch „Profit“ zu machen, erschließt sich wohl nur Herrn Meyer. Selbst der geldgierigste Banker ist kein „Dr. Strangelove“ wie in Kubricks Film.

    Warum sollte dieser „Geldadel“ denn einen solchen Vernichtungskrieg wollen?
    Weil Russland sich traut,… (s. o?)

    Nun gibt es Bestrebungen in Russland, wie auch in Europa und China, dem Dollar als Leitwährung zumindest Konkurrenz zu machen:
    https://www.welt.de/wirtschaft/bilanz/article173772150/Renminbi-Euro-Dollar-Diese-drei-Waehrungen-werden-eine-wichtige-Rolle-spielen.html

    Müsste der „Geldadel“ aber dann nicht auch einen Krieg gegen diese beiden anderen Mächte ins Auge fassen?

    Was nun Russland angeht, so bezweifeln selbst russische Experten die Erfolgsaussichten dieses Versuches:
    https://de.sputniknews.com/wirtschaft/20170809316956064-russland-gegen-dollar-abhaengigkeit/

    Zitat: „„Faktisch ließe sich die Situation nicht etwa durch den Wunsch oder durch den politischen Willen der Staatsführung ändern, sondern lediglich durch wirtschaftliche Mechanismen. Der Rubel wäre also erst dann interessant, wenn der Export aus Russland deutlich zunimmt und die Palette der Exportwaren erweitert wird – vor allem durch Waren mit einem hohen Mehrwert.“

    Exportwaren aus Russland außer Rohstoffen … und Waffen? Wo findet man denn Autos, Computer, Maschinen und andere hochwertige Güter „Made in Russia“?
    https://de.rbth.com/wirtschaft/79181-russland-export-ressourcen-handel

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