Trau, schau, wem!

Immobilien

Zu einem Immobilienprojekt in Bütgenbach schreibt Josef Stoffels aus Recht:

„Einstimmig“ wurde die dritte Baugenehmigung für die Residenz an der Malmedyer Str. beschlossen, obschon zwei Schöffen der Abstimmung fernblieben. Charles Servaty, erklärter Gegner des Projektes, und Kollegin Petra Veithen zogen den Kopf ein und waschen ihre Hände in Unschuld. Dannemarks Kronprinz Daniel Franzen befürwortet das Projekt neuerdings. Diesem Ja gingen ein Nein und eine Enthaltung zu eben diesem Projekt voraus. Der smarte Jüngling entpuppt sich als politischer Wendehals, als Opportunist und klug kalkulierender Karrierist, stets bereit, seinen Standpunkt für eine bessere Option zu opfern.

Dazu passt, dass er in Eupen als CSP-Fraktionsvorsitzender jahrelang Opposition gegen Servatys SP und Dannemarks PFF machte, aber parallel dazu im GK einträchtig und einträglich mit beiden zusammenarbeitete. Dazu passt auch, dass er (ein Lehrer!) die Schule als „Forum zum Erhalt unserer Werte und Verhaltensformen“ (GE, 29.06.17) preist, als Schöffe jedoch den Bau einer Residenz am denkmalgeschützten Seniorenheim und das Fällen kerngesunder Bäume vor der Kirche gutheißt: Im Ernstfall sind Werte (Denkmalschutz, Naturschutz und Bürgerdialog) für ihn reine Makulatur. Ein Kandidat im Vollspagat, doch ohne Rückgrat und Format! Noch so jung und schon so verdorben, hat er sich schon der Politik der Lügen, Intrigen und geheimen Absprachen, der Politik der Macht, des Geldes und der lukrativen Beziehungen verschrieben. Zu einer aufrechten, ehrlichen, und glaubwürdigen Politik gehört mehr als eine Jeans, ein Dreitagebart und ein offener Hemdkragen!

  1. Na ja, wie die Meisten, ist er auch nur eine Polit-Marionnette der Macht und der Geldgier!

  2. Ich finde es beschämend wie ein langjähriger Pädagoge so über einen anderen Menschen (ob nun Lehrer oder nicht) herfahren kann. Dieses verletzende, demütigende Runtermachen empfinde ich – und da stehe ich nicht alleine mit meiner Meinung – als unterste Schublade. Was jetzt die Anklage betrifft, hilft nur eins: Wohnsitz wechseln, bei den nächsten Gemeinderatswahlen in Bütgenbach kandidieren, gewählt werden… und Taten anstatt verbale Tritte folgen lassen.

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