Kein X für ein U/in

Stellenausschreibungen

Zu einer Stellenausschreibung des Parlamentes schreibt Katja Allendorf aus Gemmenich:

Wie cool ist das denn? Das Parlament der Deutschsprachigen Gemeinschaft geht im Bereich der Raumpflege neue Wege und lässt sich kein X für ein U/in vormachen! Im Gegensatz zu anderen Stellenausschreibungen wird nicht mehr zwischen (m/w) und (in) und Innen oder gar „oR“ rumgeeiert, sondern ganz klar auch, ja, wer nun eigentlich?, mit einbezogen. Für wen steht denn nun das X? Für ein X ohne X oder Y oder XXY?

Als Exbioleistungskursler/innen müssen wir das googlen oder bei der jungen Generation nachfragen: transgender, transsexuell, intersexuell, nobinary?

Wie viele Personen mit X gibt es rein statistisch in Ostbelgien? Geht es den Arbeitgeber etwas an, ob jemand „X“ oder „Uunentschieden“ ist? Wie wäre es mit „M“ für Mensch? Und wie sieht es mit Personalpronomen aus? Der oder die und gewiss nicht das? Spannende Fragen, mit denen man/frau sich beschäftigen kann, bis die Stellenanzeigen sich in naher Zukunft an M oder R, Mensch/cien oder Roboter/iste, richten werden.

Persönlich wünsche ich mir Stellenangebote mit der denkbaren Zusatzqualifikation „V“: Vreie Frauen in der Menopause, die dankbar ihr M-sein genießen können ohne „t“: also Vw oder Vwx. PS: Die Geschichte mit X und U/V stammt aus dem römischen Kulturkreis/in.

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