Erdöl-Isolierung

Umwelt

Zur Energiepolitik der Wallonischen Region schreibt Erwin Radermacher, Judenstraße, Eupen:

Die Minister für Wohnungsbau und Energie, De Bue und Crucke (MR), haben einen Erlass unterzeichnet, der u.a. Prämien für energiesparende Maßnahmen ab 1. März anhebt.

Gut… (könnte man meinen)! Denn viele Dämmungsmaßnahmen dürfen getrost als „Schrott“ bezeichnet werden! Denn den liberalen Ministern fehlt es an Weitsicht. Nachhaltigkeit und Qualität bleiben auf der Strecke! Da will man durch Isolierung die CO²-Bilanz optimieren und setzt auf Styropor- und andere chemisch aufgeschäumte Platten – also auf Erdöl pur! Diese Materialien sind nicht atmungsaktiv! Und sie sind leicht entzündbar (Styropor-Hausfassaden brennen in wenigen Minuten lichterloh – bei sehr hohen Temperaturen…!). Das Material hält gerade mal 20-25 Jahre und gilt dann als höchst problematischer Sondermüll! Den dabei verwendeten Außenputzen werden Fungizide und andere Chemikalien zugesetzt – die nach bisheriger Praxis nach wenigen Jahren ausgewaschen werden und ins Grundwasser sickern…! Hausbesitzer glauben, sich etwas Gutes zu tun und ummanteln ihre Häuser mit Chemie…! Eine „Dämmungsmafia“ überzieht europaweit – mit Hilfe unqualifizierter politischer Drahtzieher – ganze Wohngegenden mit Sondermüll-Wärmedämmung!

Es gibt jedoch alternative, ökologisch sinnvolle und nachhaltige Isolierungen; und nur diese dürften bezuschusst werden!!! Mein Appell an den Europaabgeordneten Pascal Arimont als auch an Ecolo in der Wallonischen Region: Stoppen Sie den Wahnsinn auf Grundlage von Erdöl!!!

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Bitte beachten Sie unsere Netiquette, wenn Sie den Artikel kommentieren möchten.