Im Winter 2024/2025 hatte Engie auf Anfrage der Föderalagentur für Nuklearkontrolle (FANK) und der für Atommüll zuständigen Niras Proben aus den Reaktordruckbehältern entnommen. Damit sollte die Strahlung verschiedener Bereiche genauer gemessen werden, um die spätere Behandlung des Abfalls vorzubereiten.
Durch die Entnahme seien die Reaktoren jedoch unbrauchbar geworden, sofern die Reaktordruckbehälter nicht ersetzt werden. Ein solcher Austausch sei laut „La Libre Belgique“ noch nie vorgenommen worden.
Die Föderalregierung prüft derzeit eine mögliche Wiederinbetriebnahme bestimmter Atomreaktoren. Das Kabinett von Energieminister Mathieu Bihet (MR) erklärte, der Zustand der einzelnen Reaktoren werde untersucht. Dabei soll auch geklärt werden, ob eine Laufzeitverlängerung technisch möglich und wirtschaftlich sinnvoll wäre.
Engie betont, dass die Proben bereits vor Beginn der Gespräche mit der Regierung über eine mögliche Verstaatlichung des belgischen Atomparks entnommen wurden.

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