Für 2025 schätzt Assuralia die Zahl der Arbeitsunfälle auf insgesamt 119.280. Davon ereigneten sich 93.770 am Arbeitsplatz und 25.510 auf dem Arbeitsweg.
Besonders deutlich steigt die Zahl der Unfälle mit Fahrrädern, E-Bikes, Speed-Pedelecs und E-Scootern. 2024 wurden 10.553 entsprechende Unfälle auf dem Arbeitsweg registriert. Für 2025 geht Assuralia bereits von 11.534 Fällen aus. Das entspricht einem Plus von 9,3 Prozent innerhalb eines Jahres und 29 Prozent innerhalb von sechs Jahren.
Siebenmal mehr Unfälle mit E-Scootern
Besonders auffällig ist die Entwicklung bei E-Scootern: Ihre Zahl stieg von 208 Unfällen im Jahr 2019 auf 1.460 im vergangenen Jahr und hat sich damit versiebenfacht. Bei E-Bikes nahm die Zahl im selben Zeitraum von 273 auf 626 zu, bei Speed-Pedelecs von 113 auf 469.
Drei Viertel aller Unfälle auf dem Arbeitsweg führen zu einer vorübergehenden Arbeitsunfähigkeit. Bei Unfällen mit E-Scootern liegt dieser Anteil sogar bei 80 Prozent.
Auch schwere Folgen sind keine Seltenheit. Bei elf Prozent der Unfälle mit Speed-Pedelecs und neun Prozent der Unfälle mit E-Scootern kommt es zu einer dauerhaften Arbeitsunfähigkeit. Damit trägt etwa jedes zehnte Opfer eines solchen Unfalls bleibende Folgen davon.
Die finanziellen Auswirkungen sind ebenfalls erheblich: Ein Unfall auf dem Arbeitsweg mit vorübergehender Arbeitsunfähigkeit kostet den Versicherer laut Assuralia im Durchschnitt 2.715 Euro. Bei einer dauerhaften Arbeitsunfähigkeit sind es durchschnittlich 101.611 Euro. (belga/rt)

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