Reit-WM in Aachen: Justin Verboomen verpasst Medaille

<p>Reit-WM in Aachen: Justin Verboomen verpasst Medaille</p>
Foto: Photo News

Den Weltmeistertitel verteidigte die Britin Charlotte Fry. Die 30-Jährige kam mit Glamourdale auf 82,295 Prozent. Mit dem inzwischen 15 Jahre alten Hengst hatte Fry bereits vor vier Jahren sowohl den Grand Prix Special als auch die Grand Prix Kür gewonnen.

Silber ging an die Dänin Cathrine Laudrup-Dufour, die mit Mount St John 80,927 Prozent erzielte. Dahinter folgten die Deutschen Katharina Hemmer mit Denoix (80,866) und Isabell Werth mit Wendy de Fontaine (79,544).

Verboomen und Zonik Plus waren im vergangenen Jahr im französischen Crozet mit ihrer persönlichen Bestleistung von 82,371 Prozent Europameister geworden. In Aachen leistete sich das Duo einen Fehler bei den Galoppwechseln und zeigte einige kleinere Unsicherheiten, die von den Richtern streng bewertet wurden.

„Es war nicht perfekt, aber trotzdem bin ich mit unserer Prüfung zufrieden“, sagte Verboomen gegenüber Sporza. „Zonik Plus ist noch sehr jung und macht noch Fehler, die mit zunehmender Erfahrung in den kommenden Monaten und Jahren verschwinden werden. Die Hitze hat sicherlich eine Rolle gespielt, aber das galt für alle.“

Enttäuscht sei er nicht: „Das erste Ziel war die Olympia-Qualifikation mit der Mannschaft. Alles andere ist Bonus. Und morgen gibt es eine neue Chance.“

Die zweite Belgierin im Grand Prix Special, Larissa Pauluis, belegte mit Flambeau und 72,325 Prozent den 20. Platz. Damit verpasste sie die Grand Prix Kür am Samstagabend, für die sich die besten 15 Paare qualifizierten. (mn)

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