Nasser Al-Attiyah triumphiert zum dritten Mal, Tom Colsoul Vierter

Rallye Dakar

Nasser Al-Attiyah und Mathieu Baumel gewannen diesmal in einem Toyota. | Foto: afp

Der Katarer Nasser Al-Attiyah hat zum dritten Mal die Rallye Dakar gewonnen. In Peru reichte dem 48-Jährigen mit seinem Toyota auf der zehnten und letzten Etappe ein zwölfter Platz, um seine Führung in der Gesamtwertung der Pkw-Piloten zu behaupten.

Für Hersteller Toyota, der bei der Dakar auf das Team Overdrive Racing aus Villers-le-Bouillet setzte, war es der erste Erfolg. An der Seite des Polen Jakub Przygonski landete Co-PIlot Tom Colsoul im Mini auf dem vierten Rang.

„Es ist fantastisch. Ich bin stolz auf das Team“, sagte Al-Attiyah, der 2012 in London bei seiner fünften Teilnahme an Olympischen Spielen als Sportschütze Bronze im Skeet geholt hatte. Ein Abschied von der Dakar sei kein Thema: „Ich möchte im nächsten Jahr wiederkommen.“ Al-Attiyah, der 2011 im Volkswagen und 2015 im Mini triumphiert hatte, lag bei der 41. Dakar im Ziel 46:42 Minuten vor Nani Roma (Mini).

Der Spanier hatte die Rallye 2014 gewonnen, zehn Jahre nach seinem Sieg auf dem Motorrad. Platz drei ging an Rallye-Rekordweltmeister Sebastien Loeb aus Frankreich (Peugeot/+1:54:18 Stunden).

Auf dem letzten Teilstück von Pisco in die peruanische Hauptstadt Lima setzte sich Vorjahressieger Carlos Sainz (Spanien/Mini) vor Loeb und Cyril Despres (Frankreich/Mini) durch.

Die Motorrad-Wertung entschied der Australier Toby Price zum zweiten Mal nach 2016 für sich. Hersteller KTM feierte den 18. Sieg nacheinander. (sid)

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