Pressestimmen: „Ein besonders gerissenes Frankreich zerstört unseren Traum“

WM

„Tränen der Entzauberung standen in den Augen der Teufel“, schrieb „De Standaard“.

Frankreich jubelt, Belgien weint: „Die Blauen am Tor zum Paradies“, schreibt „Le Parisien“ am Mittwochmorgen nach dem hart erkämpften 1:0 im WM-Halbfinale. Belgiens „Het Laatste Nieuws“ stöhnt: „Was tut das weh!“ und fasst den Spielverlauf in einem Satz zusammen: „Ein besonders gerissenes Frankreich zerstört unseren Traum.“ Einige Pressestimmen.

Frankreich

„L’Equipe“: „Frankreich im Jubel. Die Roten Teufel hatten 24 Spiele in Serie nicht verloren. Ihr Angriff war gefürchtet, aber es war die französische Verteidigung, die das letzte Wort hatte.“

„Liberation“: „Wir freuen uns auf Sonntag! Alle Blauen brennen auf das Finale.“

„Le Parisien“: „Die Blauen am Tor zum Paradies. Unerbittlich erreichen die Blauen gegen die Belgier ihr drittes WM-Finale in 20 Jahren. Sonntag werden sie die Favoriten auf den größten aller Titel sein.“

„Le Monde“: „Am Ufer der Newa erreichen monströse Blaue ihr drittes WM-Finale. Nach dem Sieg gegen Belgien wird die französische Mannschaft am Sonntag versuchen, sich einen zweiten Stern ans Trikot zu heften.“

Belgien

„Het Laatste Nieuws“: „Was tut das weh! Rote Teufel verpassen das nächste Rendezvous mit der Geschichte und spielen Samstag um den dritten Platz. Ein besonders gerissenes Frankreich zerstört unseren Traum.“

„De Morgen“: „Der dritte Platz wäre eine Krönung für ein fantastisches Turnier. Das schwache Match von heute Nacht ändert das nicht. Frankreich ist ein Land, das oft nicht funktioniert, aber die Nationalmannschaftsausgabe 2018 ist eine Ausnahme.“

„De Standaard“: „Die Belgier haben gespielt, die Franzosen gewonnen. Tränen der Entzauberung standen in den Augen der Teufel. Eden Hazard zeigte mehr fußballerisches Können als elf Franzosen, aber das Finale geht an das Team, das es am wenigsten verdient.“

„Het Nieuwsblad“: „Gespielt, gekämpft, aber verloren: Eine Unaufmerksamkeit kostet den Roten Teufeln das historische WM-Finale am Sonntag. Die gerissenen Franzosen schafften es, das Spiel so gut wie möglich zu stoppen und viele Fehler zu provozieren.“

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