Siebter Titel für Real Madrid

Klub-WM

Arbeitslos war Real-Torhüter Thibaut Courtois im Klub-WM-Finale nicht. | Foto: afp

Der spanische Rekordmeister Real Madrid beherrscht weiterhin die Klub-WM. Am Samstag setzten die Königlichen ihre Siegesserie fort.

Nationalspieler Thibaut Courtois hat mit Real Madrid erneut die Klub-WM gewonnen. Der Torsteher, der bei der Whal zum belgischen Sportler des Jahres auf dem fünften Platz landete, setzte sich mit dem Champions-League-Sieger im Finale in Abu Dhabi mit 4:1 (1:0) gegen den FC Al Ain durch. Für Real war es damit bereits der insgesamt siebte Titel im Weltpokal bzw. der Klub-WM.

Die Königlichen stiegen mit ihrem vierten Triumph zum alleinigen Rekordgewinner der Klub-WM auf, bereits in den vergangenen beiden Jahren sowie 2014 hatte Real den Titel geholt. Zudem siegten die Madrilenen dreimal im Vorgängerwettbewerb Weltpokal.

Luka Modric (14.), Marcos Llorente (60.), Sergio Ramos (79.) und Yahia Nader (90.+1, Eigentor) sorgten mit ihren Toren für den ungefährdeten Erfolg des Favoriten, der seine erste Trophäe nach der Ära von Superstar Cristiano Ronaldo gewann. Tsukasa Shiotani (86.) gelang das Ehrentor.

„Diese Spieler haben es verdient. Sie arbeiten sehr hart“, sagte Real-Trainer Santiago Solari: „Dreimal in Folge die Klub-WM zu gewinnen, ist eine großartige Leistung.“

Al Ain, Meister der Vereinigten Arabischen Emirate, nahm nur wegen seiner Rolle als Ausrichter an der Klub-WM teil. Im Halbfinale hatte das Team des kroatischen Trainers Zoran Mamic für eine Überraschung gesorgt, als sie den Copa-Libertadores-Sieger River Plate aus Argentinien im Elfmeterschießen bezwangen.

Ähnlich respektlos gingen die Lokalmatadoren um Marcus Berg zu Beginn auch gegen Real zu Werke – und hatten die Riesenchance zur Führung. Hussein El Shahat nutzte einen Fehler von Marcelo aus, umspielte gleich mehrere Gegenspieler inklusive Torhüter Thibaut Courtois – scheiterte aber dann am Knie von Sergio Ramos, der kurz vor der Linie rettete.

Wenig später machte es Luka Modric auf der Gegenseite besser. Der kroatische Vize-Weltmeister traf mit einem Schuss aus knapp 20 Metern. Die besseren Chancen hatte nun Real. Lucas Vazquez, Gareth Bale und Karim Benzema schafften es jedoch nicht, den Ball im Tor unterzubringen. Al Ain war mit dem 0:1 zur Pause gut bedient.

In der zweiten Halbzeit verwaltete Real zunächst den Vorsprung ohne große Kraftanstrengung. Llorente traf dann mit einem schönen Schuss aus über 20 Metern. Al Ain hatte anschließend nichts mehr zuzusetzen. Ramos traf nach einer Ecke per Kopf.

Platz drei ging an River Plate. Der Traditionsklub aus Buenos Aires setzte sich im kleinen Finale 4:0 (1:0) gegen den japanischen Vertreter Kashima Antlers durch. (sid)

Real-Coach Santiago Solari mit dem Pokal

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