Transfer ist fix: AS Eupen hat mit Youssef Msakni neuen Stürmer

Fußball - 1. Division

Youssef Msakni (Mitte) posiert für ein Bild nach der Vertragsunterzeichnung. Rechts erkennt man AS-Generaldirektor Christoph Henkel. Links ist Faraj Al Kerri (Al Duhail SC) zu erkennen. | Foto: Verein

Der erste (und wahrscheinlich einzige) Wintertransfer der AS Eupen ist besiegelt: Der ostbelgische Fußballerstligist hat den tunesischen Nationalspieler Youssef Msakni unter Vertrag genommen. Das gab der Klub am Mittwochnachmittag bekannt. Der 28-jährige Stürmer wird  bis zum Ende der laufenden Saison vom katarischen Erstligisten Al Duhail SC ausgeliehen.

Der 28-jährige Spieler, der sowohl auf der Position des Linksaußen als auch in der Sturmmitte eingesetzt werden kann, spielte 49 Mal für die tunesische Nationalelf und schoss dabei neun Tore. Der Offensivspieler verfügt bei seinem Klub noch einen über einen Vertrag bis Sommer 2021.

In der ersten tunesischen Liga hat der Angreifer 37 Tore geschossen.  67 Mal traf er in der katarischen Stars League. Youssef Msakni war in Tunesien sowohl Torschützenkönig (2011-2012) als auch zweimal Fußballer des Jahres.

In Eupen soll Msakni Spielpraxis bekommen, nachdem er zuletzt wegen einer Kreuzbandverletzung acht Monate lang ausgefallen war. Sein aktueller Marktwert wird von der Fachwebseite www.transfermarkt.de auf 4,5 Millionen Euro geschätzt.

Youssef Msakni ist bei der AS Eupen im Gespräch. | Foto: Photo News

Mit seinem Wechsel erfüllt sich für Youssef Msakni laut der AS Eupen ein Fußballtraum. Dazu erklärte Generaldirektor Christoph Henkel: „Dank der guten Kontakte der AS Eupen zum katarischen Meister Al Duhail SC und aufgrund des Herzenswunsches von Youssef Msakni, in Europa Fußball spielen zu wollen, ist es uns gelungen, diesen Top-Spieler bis zum Saisonende zu verpflichten. Das kommt der AS Eupen natürlich sehr gelegen und bietet uns die Möglichkeit, unseren Angriff zu verstärken. Entgegen unserer ursprünglichen Planung, keine weiteren Transfers zu tätigen, haben wir diese Gelegenheit sehr gerne wahrgenommen“, so Henkel in einer Pressemitteilung. (mv)

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