Eifeler soll Frau bei Feier an den Busen gefasst haben

Justiz

Vor Gericht wurde am Mittwoch ein Fall, in dem es um sexuellen Übergriff geht, verhandelt. „Ich wollte eine Grenze ziehen, das war mir sehr wichtig. Wer weiß, was bei unserer nächsten Begegnung passiert wäre“, so die Frau, die unsittlich berührt worden sein soll. Illustrationsfoto: dpa

Weil ein 65-jähriger Mann aus der Eifel einer Frau an den Busen gefasst haben soll, muss er sich jetzt vor Gericht verantworten. Die Anklage lautet: Sexueller Übergriff.

Von Cynthia Lemaire

Der Vorfall hatte sich vor fast genau einem Jahr im Rahmen einer privaten Feier in der Eifel ereignet. Vor Gericht schilderte die

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  1. Welche „Eifel“? Die belgische, die deutsche,…?
    Bitte etwas regionale Klarheit. Die Ortschaft oder Stadt muss ja nicht genannt werden, aber wenigstens eine kleine Eingrenzung… Die „Eifel“ ist groß…

  2. Und das ist eine Klage und ein Beitrag wert? Wo leben wir? OMG, 2019, diese PC !
    „If looks could kill, they probably will“ sang doch mal Peter Gabriel: Wird er nun angeklagt?

    1. Was hättest du geschrieben, wenn ein Muslim derart übergriffig geworden wäre?

      Schöne Bereicherung, tolle EU, wie in der Silvesternacht, Orban hat Recht, sie können es nicht lassen, …?
      Aber ein Eifler, der darf das. Nicht der Rede wert.
      „OMG“ Damien, deine dualistische Sichtweise hat sich auch in 2019 nicht geändert. QED

    2. Herr François, ab wann ist ein sexueller Übergriff ihrer Meinung nach denn „eine Klage wert“?

    3. Peter Gabriel, einer der politisch engagiertesten Musik-Künstler unserer Zeit, überzeugter Humanist und Brückenbauer zwischen Kulturen und Ethnien, würde die Vereinnahmung in diesem Zusammenhang wohl strikt zurückweisen.
      Wie groß wäre dein Aufschrei, werter Damien, wäre dieser Übergriff von einem Flüchtling oder Migranten verübt worden?
      Deine dualistische Sichtweise hat sich auch in 2019 nicht geändert.

  3. Für mich gibt es einen Unterschied zwischen „Busengrapschen“ und Vergewaltigung (u.a. auch Gangbangs) mit, sehr oft, anschließender Tötung. Aber in deinen Augen ist ja auch ein Breivik ja genau so schlimm wie die islamischen Terrorristen, Vergewaltiger, usw.
    1/99, aber macht nichts, Ideologie gleicht ja alles aus. Auch 2019.

    1. Die Frage war, wie groß dein Aufschrei gewesen wäre, wäre der Übergriff von einem Migranten oder Flüchtling begangen worden ?
      Was genau macht den 77-fachen ideologischen Massenmörder Anders Breivik in deinen Augen weniger „schlimm“ als ideologisch-islamistische Terroristen und … Vergewaltiger ?
      Nein lass nur, ich kenne deine Antwort.
      QED

    2. Sicher gibt es einen Unterschied zwischen Busengrapscher und Vergewaltigung – wenn man aber behauptet, ersteres sei es „nicht wert“, zur Anzeige gebracht zu werden, ist das nichts anderes als eine Verharmlosung eines sexuellen Übergriffs.
      Und „Die Frau hätte sich ja nur wehren müssen“ ist sehr leicht zu sagen, vor allem als Mann, wenn man den Übergriff nicht selbst erleiden musste. Mit solchen Aussagen macht man aus Opfern Schuldige.

  4. Ach, Herr Hezel, wieder da? Lernen Sie mal, daß Äpfel keine Birnen sind. Früher, als die Dinge noch einigermaßen in Ordnung waren, hätte der Täter eine gescheuert bekommen und dann wär’s gut gewesen.

    1. Was aber nicht die Frage beantwortet, ab wann es denn in ihren Augen „wert ist“, Klage wegen sexuellen Übergriffs einzureichen, da sie ja behaupten, die Tat wäre keine Klage wert…?

    2. Eine Frage Herr François:
      Wann genau war dieses „früher“, als alles besser war?
      So vor ungefähr 80 bis 90 Jahren ?
      Darf eine Frau einem Mann, der ihr an den Busen oder in den Schritt greift, auch in die E..er treten oder ist ihr Lösungsansatz auf „eine Scheuern“ begrenzt?

  5. Ob es nun um Äpfel und/oder Birnen geht, die Diskussion wird wohl, wie bei den Hubschraubern, damit enden, dass die Redaktion sie im Interesse der Kommentatoren, die gleich Herrn François attackieren müssen, abschliesst. Schade.
    Nun ja, dieser #MeToo-Zirkus führt inzwischen dazu, dass man es als Mann vorzieht, ein paar Stockwerke über die Treppen statt im Lift unter die Füsse zu nehmen. Wenn er einer Frau den Vortritt beim Verlassen des Liftes lässt, riskiert er, in Frankreich, bereits eine Anklage für „sexuelle Belästigung“ . Die Frauen, die ich kenne, würden nach der von Herrn François empfohlenen Methode handeln und nicht heulend zu Papa Staat rennen, der sie doch bitte beschützen soll. Der soll sich doch bitte um die Vergewaltigungsopfer wie z.B. die der Kölner Silvesternacht und inzwischen, in Deutschland, fast alltäglichen Vergewaltigungen kümmern. Und um dieTäter, die uns ihre „Kultur“ aufzwingen wollen. Ich kann den Frauen nur empfehlen: wacht auf! Kommt zur Raison! Ihr seid durchaus fähig, Euch zu verteidigen und … scheuert eben einem möglicherweise! „Busengrapscher“ eine!

  6. Ich vergaß noch zu bemerken, Herr H, daß wir hier nicht vor Gericht sind und ich auch nicht Ihre Fragen zu beantworten habe. Sie sind weder Richter, sonst noch eine moralische Instanz. Auch wenn Sie selber davon sehr überzeugt sind, wie Ihr regelrechtes gerichtliches Auftreten hier immer wieder vermuten läßt. Und, zum Abschluß, nein, ich brauche Sie nicht um mir eine Meinung zu machen über Dinge, die ich aus erster Hand kenne und von denen Sie gerade einmal Google-Ahnung haben.

  7. Ich gebe es nur ungern zu, aber wo die Herren Francois und Coudert Recht haben, da haben sie Recht.

    Statt wehleidig zu flennen, sich auf die Toilette zu flüchten und Tage nach dem Vorfall Anzeige zu erstatten, sollten die Frauen einen Selbstverteidigungskurs besuchen und jedem, der ihnen an die Wäsche geht oder gar „möglicherweise!“ gehen könnte, eine „scheuern“.

    Aber was den Damen billig ist, sollte den Herren auch erlaubt sein. Kleiner Zwischenfall in der Kneipe? Ein gezielter Faustschlag, und das Problem ist bereinigt, aber nicht gerade das Nasenbein brechen, nicht wahr? Die Verhältnismäßigkeit der Mittel muss doch gewahrt bleiben.

    Die Vorteile lägen auf der Hand: Entlastung von Polizei und Justiz … und auch von gestressten Reportern, die keinen umfangreichen Artikel über einen „Eifeler“ Busengrapscher mehr verfassen müssten. Es gibt schließlich Wichtigeres zu berichten.

    Man sieht, die beschworene Rückkehr noch hinter das biblische „Auge um Auge“ (das wäre ja dann „Busen um Busen“ gewesen…) würde uns zivilisatorisch enorm nach vorne bringen, auch wenn wir nicht so weit gehen sollten wie in den USA, wo jetzt ein ehemaliger Angestellter aus Rache wegen seiner Entlassung fünf Menschen umgelegt hat, ganz ohne islamistischen Hintergrund übrigens…

    1. Merci, Herr Schleck. Die Ausnahme, die die Regel bestätigt, „unsere“ geteilte Meinung, hier. Oder habe ich Sie in etwa falsch verstanden? Sie wollen auch bald ein App sehen, die Sie sofort mit den Special Forces in Kontakt bringt, wenn der 10jährige kleine Nachbar Sie nicht grüßt? Der Traum der progressiven und das gesellschaftliche Leben nack Kant: Alles wird durch Gesetze, Regeln und Verträge diktiert; ade, der gesunde Menschenverstand, ein natürliches Miteinander. Die „Humanisten“ enthumanisieren das Leben; sie töten es. Sie fordern einerseits westliche Gesellschaften auf, Millionen von latenten Gefahren (Vergewaltigungen, Morde) aufzunehmen, aber rennen zur Polizei wenn eine Mücke sie sticht. Sowas aber auch! Kann die mücke denn nicht das Gesetz achten? Ehrlich, böse Mücke!
      Erinnert mich an die verrückte Heuchelei mit der Überbevölkerung: Seit Marston Bates‘ „The prevalence of people“ (1955) wissen wir, daß die Übervölkerung DAS ökologische Problem Nr 1 ist, und doch, was wird getan? Auf der einen Seite wird den Frauen im Westen seit 50 eingetrichtert, sie sollen weniger Kinder machen (mit Erfolg!); andererseits wird Afrika gerade dazu verholfen immer mehr Kinder zu produzieren, die dann nach Europa geschickt werden. Da aber nichts mit nichts zu tun, ist es ja wieder nazi und rassistsich das zu denunzieren.
      Wieso werden ganz normale Kommentare nicht veröffentlicht, liebes GE? Weil ich ein naturwissenschaftlichen Vergleich wagte? Der mit dem Auftreten des Herrn Schlecks (nach Leonard und Hezel) belegt wird?
      Ich habe Herrn Leonard darauf hingewiesen, daß er sich dumm stellte, denn jeder hat wohl verstanden, was ich meinte (zu Breivik und co.).
      Herrn Hezel habe ich lediglich mitteilen wollen, daß ich nicht dazu verpflichtet bin auf seine Frage zu antworten, da wir weder vor gericht sind, hier, und er weder Richter sei, noch eine moralische Instanz, hier und überhaupt.

    2. Sehr geehrter Herr François, der von Ihnen erwähnte Kommentar wurde ganz einfach nicht freigeschaltet, weil Sie sich im Ton vergriffen haben. Wegen sonst nichts.

      Mit freundlichen Grüßen

      Oswald Schröder
      Chefredakteur

  8. Ach, Herr Schleck geht wieder von Ausnahmen aus um die Regel zu bestätigen. Genau wie die gleichgeschalteten Herren Leonard und Hezel. Obwohl sie ja das gegenteil zu beweisen versuchen. In deren verkehrten Welt passt das aber. Ein naturwissenschaftler Vergleich erübrigt sich. Außerdem wäre er fehl-am-Platz, da ich, Wissenschaftler, ja grundsätzlich die falschen Quellen zitiere.

    1. Sie wollen ein Wissenschaftler sein Herr Francois?
      Bitte nennen sie uns doch einmal ihr Forschungsgebiet.

  9. Sie sollten sich schämen Herr François und Herr Coudert.
    Ihre Kommentare sind herablassend und eine zusätzliche Ohrfeige für jede Frau.
    Ihnen fehlt wohl jede Empathie, sich vorzustellen, wie eine Frau einen solchen Übergriff empfindet.
    Dass sie auch noch Verhaltensregeln erteilen und dem Opfer zumindest indirekt eine Mitschuld geben ist erbärmlich.
    Der Gerichtsprozess und die Berichterstattung hierüber haben den Verdienst, Gabschern gleich welcher Herkunft zu verdeutlichen, dass ihr Verhalten im 21. Jahrhundert kein Kavaliersdelikt ist, sondern eine Straftat.
    Zwar dient ein sexistischer und rüpelhafter amerikanischer Präsident manchem als schlechtes Vorbild, aber ich vertraue auf die Justiz, dass sie sowohl einem Harvey Weinstein als auch jedem Mann, der in Frauen immer noch Freiwild sieht, die juristischen Grenzen für ihr Verhalten aufzeigt.
    Dies ist auch für die öffentliche Wahrnehmung hilfreicher, als eine Ohrfeige.

  10. Frau Kandel, 80-90 Jahre brauchen wir nicht zurück, nein. Ein genaues Datum kann ich nicht festlegen. Nur: Der heutige Wahnsinn hat jedoch seine Wurzeln in den späten 60ern.
    Ihr Nachname, wenn ich darf, deutet eigentlich auf das, was ich letztendlich meinte: Man(n) vergleiche) einen Busengrapscher mit … dem traurigen Geschehen in Kandel. Es dürfte recht schnell klar werden, was genau ich meine. Da hier die üblichen „Gegner“ (naturwissenschaftliche Vergleiche sind ja verboten) sowieso ihre festgelegte, unerschüttbare Meinung haben und alle andere Auslegungen als Quatsch bezeichnen, egal worum es geht, überlasse ich Ihnen nun, meine Worte zu deuten.

  11. Hallo liebe Leser,

    wir beenden hiermit die Diskussion und danken für ihre rege Teilnahme. Ps: Weitere Kommentare werden nicht freigeschaltet.

    Liebe Grüße, Ihre Online-Redaktion

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