Edmund Stoffels fordert mehr Schutz für Bestäuberinsekten

Natur

Bestäuberinsekten wie die Bienen haben eine wichtige Funktion in der Natur. | Foto: Photo News

Der ostbelgische Regionalabgeordnete Edmund Stoffels (SP-PS) hat in Namur Landwirtschaftsminister René Collin (CDH) nach dem Erfolg der Maßnahmen erkundigt, die zum Schutz der Bienen (und anderer Bestäuberinsekten) ergriffen wurden.

Die Wallonie habe unter anderem vor Jahren „mit Pauken und Trompeten“ einen groß angelegten „Maya-Plan“ ins Leben gerufen. In seiner Analyse bezüglich des Artensterbens war der Minister mit dem Fragesteller einig: Hecken und andere Bepflanzungen werden rarer, Blumenwiesen werden selten, Magerwiesen verschwinden, Wegeränder werden bis zum Anschlag abgemäht usw.

Im Zuge des Maya-Plans seien bisher 10.631 Ar Blumenwiesen, 8.455 Obstbäume, 17.630 Reihenbäume und 280.131 Heckenpflanzen (zur Honigproduktion) angepflanzt wurden. Dieser Plan werde weiter fortgesetzt. Für Edmund Stoffels ist das aber gerade einmal „ein Tropfen auf dem heißen Stein“. Die Minister-Antwort sei ein Eingeständnis darüber, „welchen Wert die Wallonische Regierung dem Überleben der Bestäuberinsekten beimisst.“

Immerhin verdanken wir diesen Insekten rund ein Drittel unserer Nahrungsmittel wie Obst, Gemüse und andere pflanzliche Nahrungsmittel, so Stoffels: „Mit dem Verschwinden der Insekten gerät die Nahrungsmittelversorgung langfristig in Gefahr, insbesondere die der nachrückenden Generationen.“ (red)

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