„Kultur macht Schule“ startet wieder durch

Programm

Das Programm „Kultur macht Schule“ geht in eine neue Runde.

Das Programm „Kultur macht Schule“ entwickelt sich von Jahr zu Jahr weiter und kann stetig mehr Schulen zum Mitmachen animieren.

Für das angefangene Schuljahr liegen 444 Anfragen vor, die von 61 der insgesamt 68 Schulen Ostbelgiens gestellt wurden. „Kultur ist in den Klassenräumen angekommen“, heißt es dazu in einer Mitteilung aus dem Kabinett von DG-Kulturministerin Isabelle Weykmans (PFF).

Im Schuljahr 2013/2014 lancierte die DG das Projekt, das mit dem jetzigen Schuljahr bereits in die sechste Runde geht. „Mein Ziel war es, die Schulen darin zu unterstützen, Kultur und Kreativität auf einfache Weise in den Unterricht zu integrieren“, wird Weykmans in der Mitteilung zitiert. „Dazu stellen wir den Schulen jedes Jahr ein vielfältiges Kulturprogramm bereit, wobei die Deutschsprachige Gemeinschaft den Großteil des administrativen sowie finanziellen Aufwands übernimmt. Die dafür vorgesehenen Mittel haben wir nochmals um 20 Prozent erhöht.“

Das Konzept habe sich bewährt. Mittlerweile werden etwa 14.000 Schüler in ganz Ostbelgien erreicht. Je früher Kinder an die Kultur herangeführt würden und bei ihnen die Freude an der Kunst geweckt werde, desto einfacher öffneten sie sich ihr, hieß es. „Die Auseinandersetzung, das Erlebnis mit Kultur unterstützt die Kinder in ihrer persönlichen Entwicklung und stärkt die Methodenkompetenzen sowie soziale und personale Fähigkeiten, die für die Zukunft unserer Schüler von maßgeblicher Bedeutung sind.“

Aus 70 Angeboten konnten die Schulen in diesem Jahr frei buchen. Dabei bleibt das Angebot keinesfalls immer dasselbe, ganz im Gegenteil: jährlich gewinnt das Projekt an neuen Anbietern hinzu und Altbekannte überraschen mit Neuem.

„Zu einem ganzheitlichen Verständnis von Bildung gehört auch die Beschäftigung mit Kunst und Kultur im Rahmen des Unterrichtes. Daher hat die Regierung die Förderung der musischen und ästhetischen Bildung in unseren Schulen zu einem Schwerpunkt gemacht“, erklärt Bildungsminister Harald Mollers (ProDG). Ein Theaterspiel erleben oder selbst zum Darsteller werden, das Bühnenbild gestalten und zur Filmkamera greifen. Vom Theater bis zum eigenen Museumsführer, von der darstellenden Kunst bis zur Literatur – das breite Angebot lässt kaum eine Sparte offen. Die Schüler erhielten die Möglichkeit, verschiedenste kulturelle Erlebnisse und Erfahrungen während ihrer gesamten Schullaufbahn zu erleben. (red)

  1. Sehr geehrte Verantwortliche von „Bildung“ und „Kultur“.
    444 Anfragen! Wenn 61 von 68 Schulen Anträge stellen muüssen, um den Schülern „Kultur“ nahe bringen zu können, dann stimmt ja wohl etwas nicht mit dem „Lehrplan“ unserer Schulen. Ist die Ausbildungsqualität der heutigen „Lehrer“ so miserabel ? Unsere Lehrer haben uns „Kultur“ im allgemeinen Unterricht vermittelt – zur Erinnerung, das lief unter Sport, Musik und Kunst, Handarbeit, Geschichte, Erdkunde und andere Unterrichte !
    Zur Methodenkompetenz : mit diesem Programm soll wohl den Schülern vermittelt werden : „Der Steuerzahler soll wieder mal das politische Versagen im Unterrichtswesen richten und … kann dafür zahlen !“
    MfG

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