Polen sagt Nein zum UN-Migrationspakt

Regierung

Der von den UN-Mitgliedstaaten im Juli beschlossene UN-Migrationspakt soll bei einem Gipfeltreffen am 10. und 11. Dezember in Marokko angenommen werden. | Foto: dpa

Polen wird den globalen Migrationspakt der Vereinten Nationen nicht unterstützen. Dies habe die Regierung in Warschau am Dienstag beschlossen, meldete die Agentur PAP. Demnach sieht Polen das souveräne Recht von Staaten, darüber zu entscheiden, wer auf ihrem Territorium aufgenommen wird, in dem Dokument nicht ausreichend garantiert, wie es hieß.

Unzufrieden war die nationalkonservative Regierung auch bei der Unterscheidung zwischen legaler und illegaler Migration. Die verwendeten Begrifflichkeiten könnten zu Schwierigkeiten bei der Interpretation und Umsetzung des Abkommens führen. Das rechtlich nicht bindende Dokument soll dabei helfen, Flucht und Migration besser zu organisieren.

Kritiker des Paktes warnen vor grundsätzlichen Weichenstellungen, die zu Eingriffen in die Souveränität der Staaten führen oder Migration noch befördern könnten. Polens Ministerpräsident Mateusz Morawiecki hatte sich bereits Anfang November kritisch zu dem Abkommen geäußert: „Wir sind der Ansicht, dass unsere souveränen Prinzipien absolute Priorität haben.“

Vor Polen hatten unter anderem auch Tschechien, Estland, Bulgarien, die USA, Österreich, Ungarn, Australien und am Dienstag auch Israel ihre Ablehnung erklärt. Der belgische Ministerpräsident Charles Michel (MR) hatte dagegen am Dienstag erklärt, den Parkt unterzeichnen zu wollen. Der von den UN-Mitgliedstaaten beschlossene Migrationspakt soll bei einem Gipfeltreffen am 10. und 11. Dezember in Marokko unterzeichnet werden.

Polens nationalkonservative Regierungspartei Recht und Gerechtigkeit PiS gilt auch als scharfer Kritiker der EU-Flüchtlingspolitik und lehnt die Aufnahme von Flüchtlingen weitgehend ab. (dpa)

  1. Bravo. Das nennt man verantwortungsvoll seiner eigenen Bevölkerung gegenüber handeln. Hauptsache Belgien unterschreibt …….. 🙄

    1. Jep, das „verantwortungsvolle“ Polen, in dem die Regierung am Unabhängigkeitstag Seite an Seite mit Neonazis marschiert…

  2. Alexander Hazel, ihre neo- bolschewistische Bezeichnung wird daran auch nichts ändern, dass an diesem Tag eine Viertelmillion Patrioten ihre Verbundenheit mit der Heimat zeigten.

    1. Sicher, Patrioten waren auch dabei. Wenn sich diese aber nicht klar von den Rechtsextremen/Neonazis/Nationalisten abgrenzen, hat das mit Patriotismus und Heimatverbundenheit nichts mehr zu tun.

    2. Da sie auch mich bereits mit „neo-bolschewistischen“ Umtrieben in Verbindung gebracht haben, suche ich in dem Kommentar von Herrn Hezel (nicht Hazel und auch nicht Hetzer) bisher vergeblich nach solchen Bezeichnungen oder Äußerungen.
      Ist jeder, der die polnische rechts-nationale Regierung und ihre nationalistische Politik kritisiert per Definition ein „Neo-Bolschewist“?
      Dies erinnert mich doch stark an… „neo-bolschewistische“ Äußerungen Herr Wawrowski.

  3. Rechtsextreme und Neonazis… Immer wieder die selben „Argumente“. Wie armselig. Das sagt eine menge aus, über diesen „Kommentatoren“.

  4. Alexander Hezel
    Nun, Nationalisten und Rechtsextreme in ein Sack mit Neonazis zu werfen, das ist wohl die Spezialität der Linksextremen. Übrigens, sollten bei 250 000 Teilnehmer entsprechende “
    bildliche Beweise“ gemacht worden sein, so handelte es sich um gestellte Provokationen wie das unrühmliche Beispiel des Hitler-Geburtstages vom letzten Jahr. Da hat ein TV-Sender dessen Wurzel in dem “ demokratischen“ Westen liegen 5000,-€ für diesen Humbug gezahlt, um später Zuschauern wie Ihnen zu zeigen, wie viele Nazi-Verehrer es in Polen gibt.

    1. Man kann sie sehr gut in einen Sack werfen, denn die Grenzen am extrem rechten Rand sind fließend – genauso wie am extrem linken übrigens.
      Und verharmlosen sollte man weder die einen noch die anderen.

  5. Dieter Leonard UndSie weiter von der „polnischen rechts-nationalen Regierung“
    . Ich habe Ihnen bereits vor einiger Zeit erklärt das diese Bezeichnung von Grund auf falsch sei und soll nur die linkische Hetze gegen Polen bedienen. Aber das haben Sie wohl nicht verstanden.

    1. Die gesamte Weltpresse und unzählige politische Beobachter nennen die polnische Regierung „rechts-national“ bzw. „nationalkonservativ“. Nur weil Sie das anders sehen, muss es ja nicht stimmen. Und wer redundant die „neo-bolschewistische“ Keule schwingt, sollte sich über Begrifflichkeiten nicht aufregen.
      Einigen wir uns darauf, dass die polnische Regierung nicht „rechts-national“ ist, aber eine rechts-nationalkonservative Politik betreibt.
      Dies kann ja nun wirklich keiner ernsthaft leugnen.

  6. Ja, Herr Leonard, aus dem Blickwinkel der von Ihnen erwähnter Weltpresse und der unzähligen politischen (zum Wort gelassenen) Beobachter, die allesamt links-liberal sind vielleicht ja. Aus der polnischen Sicht jedoch ist sie nichts andere als nur ein weiterer Aufguss der linkischen Nomenklatura, welche von den Sowjets 1944 in dem Land installiert wurde. Sie nimmt nur jetzt die Befehle nicht von Moskau, sondern von Washington und Tel Aviv entgegen. Und zum Schluss etwas über die neo- bolschewistische Keule. Nun es ist in der Tat so gewesen, dass die Bolschewiki und später die Kommunisten in jedem Gegner einen Spion oder einen Faschisten gesehen haben. Diese Sichtweise hat Millionen das Leben gekostet. Vor einem Jahr hat doch kein anderer als der Guy Verhofstadt gesagt, dass in Warschau 60 000 Neonazis an dem Nationalfeiertag marschiert sind.

  7. Die Gründe liegen auf der Hand, weshalb ein chritliches Land wie Polen, und die V4 überhaupt, gegen den Teufelspakt sind und weshalb die Zustände eben keine Verschwörung sind, sondern nur die blanke Realität und der blanke Horror.
    Ein Beispiel (von sehr vielen) der neuen, ach so tollen MuTTikulti-Realität in der EU, Deutschland, Berlin:
    „Berlin – Hauptstadt der muslimischen Zwangsehen“
    https://www.tagesspiegel.de/berlin/gewalt-gegen-frauen-expertin-jaehrlich-6000-zwangsehen-in-berlin/23669002.html

    Arme Frauen, 2018 und künftig, in Berlin, Deutschland und der EU.

    1. Die Verfechter der Multikulti sollten besser Geschichte betrachten und speziell die des polnischen Staates. Das Land hat ab dem XIV Jahrhundert alle Verfolgten aufgenommen, angefangen mit den Juden, welche neben Sonderrechten die Erlaubnis zum Bau eigener Stadt neben Krakau bekamen über Hugenotten, Protestanten bis hin zu Völkergruppen wie Tataren, Armenier oder kurz vor Ausbruch des 2. WK
      wieder Tausende von Juden aus Deutschland. Es gab keine religiöse Verfolgung, keine Scheiterhaufen und ähnliche Abarten. Es gab auch keine religiösen Animositäten zwischen den verschiedenen Konfessionen auch in den kleinsten und entlegensten Siedlungen. Jetzt aber wo die Bevölkerung um Einhaltung ihrer Identität (welche in den letzten 200 Jahren auch mithilfe der Eingewanderten auf brutalste Weise fast ausgelöscht wurde)kämpft und sie bewahren will, melden sich die so „klugen“Verfechter der neuen
      „Religion“und nennen alle, die gegen die Überfremdung sind Faschisten. So etwas bildet keine Grundlage für eine Diskussion zu diesem Thema.

  8. Herr Wawrowski, in diesem Rahmen sollte man nicht vergessen, Ihren tapferen Landsmann zu erwähnen: JAN SOBIESKI!

    1. Der damalige französische Botschafter in Polen bot ihm 50 kg Gold Schmiergeld, damit er von der Hilfe dem Kaiser Abstand hält. Er hat es nicht angenommen und noch die Drahtzieher der Angelegenheit bestraft. 89 Jahre später haben die Habsburger an der 1. Teilung des Landes teilgenommen.

  9. „Es gab keine religiöse Verfolgung, keine Scheiterhaufen und ähnliche Abarten. Es gab auch keine religiösen Animositäten zwischen den verschiedenen Konfessionen auch in den kleinsten und entlegensten Siedlungen.“ So Herr Wawrowski weiter oben.

    Das kann nicht unwidersprochen bleiben, denn diese gewagte Behauptung leider mit der Wirklichkeit nichts zu tun. Es hat nämlich in Polen, wie auch in allen anderen Ländern, Antisemitismus gegeben, bis in die jüngste Vergangenheit hinein, wobei natürlich die Zeit nach 1918 hier besonders relevant ist, da Polen als Staat zuvor hundert Jahre lang nicht existiert hat und die Jahrhunderte davor wohl nur von geschichtlichem Interesse ist.

    Wie in Polen selbst mit diesem Kapitel der Geschichte umgegangen wird, kann man hier lesen:
    https://www.welt.de/kultur/literarischewelt/article13182931/Viele-Polen-halfen-Deutschen-bei-Judenvernichtung.html

    Als Einzelschicksal mag das hier dienen:
    http://www.spiegel.de/einestages/judenverfolgung-in-polen-a-949673.html

    Der darin vorkommende Ausdruck „Szmalcownicy“ ist Ihnen geläufig?
    https://de.wikipedia.org/wiki/Szmalcownik

    Wie soll man interpretieren, dass der polnische Ministerpräsident Marowiecki differenzierend von „jüdischen Tätern“ spricht, neben „Polen, Ukrainern und Russen“?
    https://www.welt.de/debatte/kommentare/article173718378/Polen-und-das-Gespenst-des-Antisemitismus.html

    Zur allgemeinen Geschichte der Juden in Polen:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_der_Juden_in_Polen
    Kein Antisemitismus in Polen, selbst nicht in den entlegensten Dörfern?

    1. Alle Achtung Herr Leonard. Dass einem Bewohner eines Kleinstädtchens der Begriff „Szmalcownik“ geläufig ist, hätte ich nicht gedacht. Nur leider haben Sie „vergessen“ zu erwähnen, dass für dieses, was die „szmalcowniki“ machten, haben die polnischen Untergrundorgane Strafen bis hin zu Todesurteilen verhängt und die AK (Heimatarmee) hat sie auch ausgeführt.

      https://en.wikipedia.org/wiki/Polish_Righteous_Among_the_Nations

      Und jetzt zu Ihrem „Fall“ Eklat bei der Münchner Konferenz – „jüdische Mittäter“

      https://www.youtube.com/watch?v=j_OD-9tO_qE
      https://www.youtube.com/watch?v=Z0dwNbzzO2w
      https://www.youtube.com/watch?v=X2ivx2ncaX4
      https://www.youtube.com/watch?v=QrzEtUkONEo

      Als Erstes machen Sie sich vertraulich mit den Auswirkungen des russischen Einmarsches in Polen nach dem 17.09.1939. Wie verhielten sich damals die jüdischen Mitbürger gegenüber den Polen und den roten Besatzern. Des Weiteren empfähle ich Ihnen sich speziell mit Lebensläufen der Herren Marcel Reich-Ranicki und Simon Wiesental zu beschäftigen, und zwar mit der Zeit als sie im Getto waren, was sie dort machten und wieso sie überlebt haben. Es gab noch einen in Polen sehr bekannten Juden, der von den deutschen in den letzten 20 Jahren sehr oft zu Vorlesungen in die Bundesrepublik eingeladen wurde, „Professor“ Bartoszewski.
      Er wurde sogar aus dem „polnischen“ Konzentrationslager Auschwitz wegen seines schlechten Gesundheitszustandes entlassen und mit einem 1. Klasse Fahrschein ausgestattet, dürfte er nach Warschau reisen. Und jetzt generell zu Ihren Kommentaren. Sie verträten eine Meinung gegenüber den Polen, diemich stark an den Antisemitismus gegenüber Juden erinnert. Sie picken sich gerade das was Ihnen am besten passt und überziehen das auf die ganze Nation. So könnte man das auf mit dem Fall Dutroux machen und sagen Belgier sind Kinderschänder und Kindermörder. In großen menschlichen Gemeinschaften gibt es zwangsläufig verschiedene Charaktere und speziell in Stresssituationen kommen die besten und schlechtesten besonders deutlich zum Vorschein. Wichtig dabei ist es wem die Stresssituation zu verdanken ist.

  10. Nun, Herr Wawrowski, da verwechseln Sie etwas. Auch wenn ich oft die Ansichten von Herrn Leonard teile, so bin ich doch nicht identisch mit ihm.

    Wenn Sie sich darüber wundern, dass einem „Bewohner eines Kleinstädtchens“ der Begriff „Szmalcownik“ bekannt, wenn auch nicht „geläufig“ sein könnte: Ja, auch die Bewohner eines Kleinstädtchens können heutzutage eine gewisse Allgemeinbildung haben.

    Zudem gibt es das Internet, und es genügt, ein wenig zu googeln, um zu jedem Thema fündig zu werden, seien es die Kreuzzüge oder eben die polnische Geschichte, speziell auch zum dortigen Antisemitismus.
    Dazu findet man zum Beispiel folgenden, ausgewogenen Artikel:
    https://www.cicero.de/aussenpolitik/polen-holocaust-holocaustgesetz-geschichte-juden-vernichtung-deutschland

    Dass die „Szmalcowniki“ nicht nur Juden ans Messer geliefert haben, sondern natürlich auch polnische Mitbürger, die Juden Unterschlupf gewährt oder ihnen sonstwie geholfen haben, steht in den von mir verlinkten Artikeln. Haben Sie die überhaupt aufmerksam gelesen? Wohl kaum.

    Dass mit den „jüdischen Tätern“ habe ich wohl nicht deutlich genug erklärt. Wenn der polnische Ministerpräsident davon spricht, dass es neben Polen auch „jüdische, ukrainische und russische“ Täter gegeben hat, so impliziert er damit, dass diese „Juden“ im Grunde keine „echten Polen“ waren, so, wie das in der Propaganda „Deutsche, kauft nicht bei Juden!“ auch zum Ausdruck kam. Das ist der eigentliche Skandal.

    Der Rest Ihres Beitrages besteht leider aus Ablenkungsmanövern und geht am Thema vorbei. Es ging darum, dass Sie behauptet haben, in Polen habe es „nie“ Antisemitismus gegeben, „auch in den kleinsten und entlegensten Siedlungen“ nicht.

    Das stimmt einfach nicht. In Polen hat es immer Antisemitismus gegeben, auch wenn es in früheren Zeiten Perioden gegeben hat, in denen er weniger virulent war.

    Polen befindet sich da natürlich in guter Gesellschaft. Auch Russland („Pogrom“, ein russisches Wort!), Frankreich („Affäre Dreyfus“), Spanien (Inquisition, Franco), Italien (Faschismus), Deutschland neuerdings auch schon wieder, selbst die doch als „Schmelztiegel“ gerühmten USA haben ihre antisemitische Tradition. Aber das nur, um dem unweigerlich zu erwartenden Vorwurf der Einseitigkeit vorzubeugen.

    „Sie picken sich gerade das was Ihnen am besten passt und überziehen das auf die ganze Nation.“Das ist mit Verlaub gesagt Blödsinn.

    Was Sie nun wieder mit ihrer dunklen Anspielung zu Herrn Bartoszewski (Aus dem KZ mit Fahrkarte erster Klasse? Als polnischer Jude? Wohl in einem Abteil mit deutschen SS-Offizieren aus Auschwitz?) bezwecken wollen ist unklar. Er soll wohl ein Kollaborateur gewesen sein, der sich, derart getarnt, in die Untergrundbewegung einschleichen sollte?
    Hier sein bewegter Lebenslauf:
    https://de.wikipedia.org/wiki/W%C5%82adys%C5%82aw_Bartoszewski

    Übrigens Danke für den Hinweis, da dieser Mann mir bis dato unbekannt war, Ich bin, wie Herr Leonard, ja nur ein ungebildetster Bewohner eines Kleinstädtchens…

    1. Herr,Schleck, Sie sollten beim Lesen nicht nur meiner Beiträge Ihr Leseverstand einschalten und sich nicht nur auf die Ihnen geläufigen Halbwahrheiten stützen. Zitat “
      dass Sie behauptet haben, in Polen habe es „nie“ Antisemitismus gegeben“
      Nun, das habe ich nicht behauptet. Was ich geschrieben habe lautete Sinngemäß: es gab in Polen keine religiöse Verfolgung, und zwar bis hin zur kleinster Siedlung. Diese Menschen lebten dort miteinander, heirateten untereinander, gingen am Sonntag oder auch Samstag in ihre jeweiligen Gotteshäuser und danach in ein Ausschank, der natürlich einem Juden gehörte. Und bei der 1. Volkszählung nach dem Großen Weltkrieg auf die Frage, welcher Nationalität sie angehören, antworteten viele, sie wären der katholischen oder orthodoxen Nationalität oder auch jüdischen, aber das ist ein anderes Thema. Anscheinend ist es für Sie Antisemitismus gleich bedeutend mit antijüdisch sein im Sinne der Religion. Der Rest Ihrer Antwort ist auf dem Niveau eines Drittklässlers. Ihr Kreuzzug unter der Fahne mit der Aufschrift „Polen sind Antisemiten und sie waren es immer “
      zeigt nur, wer Sie in Wirklichkeit sind. Auf Ausdrücke wie „Blödsinn, Ablenkungsmanöver u.ä.“werde ich hier nicht weiter eingehen, den sie sind unqualifiziert.Es ist auch nicht mein Ziel, Ihre Meinung zu ändern. Seien Sie, was immer Sie sein wollen :Vegane,Radfahrer , oder eben auch Polenfresser. Aber bitte sachlich bleiben und nicht alles schwarz-weiß malen, denn so ist die Welt nicht. Kurzer Hinweis an dieser Stelle, zu Ihren beliebten „Quellen“: Onkel Google und Tante Wikipedia:
      Zofia Kossak-Szczucka, Żegota, Hauptman Pilecki, Jan Nowak-Jeziorański
      und viele Andere. Machen Sie sich vertraut mit Lebensläufen der Personen. Sie alle
      und speziell der Hauptmann Pilecki haben es verdient, dass sogar der Bewohner eines Kleinstädtchens der sich zu diesen Themen( unabhängig von seinem Bildungsstand) äußern will, soll wissen, was sie geleistet haben.

  11. – „…nicht nur auf die Ihnen geläufigen Halbwahrheiten stützen.“
    Als da wären? Bis jetzt haben Sie jedenfalls keine einzige Quelle für Ihre „Wahrheiten“ erbracht.

    – „es gab in Polen keine religiöse Verfolgung, und zwar bis hin zur kleinster Siedlung.“
    Wo sind die Belege für das friedliche Idyll, das Sie da beschreiben? Was machen Sie denn mit den zahlreichen Dokumentationen über Antisemitismus in Polen, bis in die jüngere Vergangenheit? Leugnen Sie die einfach?

    – „Anscheinend ist es für Sie Antisemitismus gleichbedeutend mit antijüdisch sein im Sinne der Religion.“
    Ja, ist es. Denn eine Religion existiert nicht unabhängig von den Menschen, die ihr angehören. Wie es scheint, wollen Sie mit dieser Pirouette einen Unterschied machen zwischen der Verfolgung der jüdischen Religion als solcher einerseits, die angeblich nie stattgefunden hat, und der Verfolgung und Diskriminierung der jüdischen Bevölkerung als physische Personen andererseits? Das müssen Sie mir mal erklären, denn da würden Sie sich auf einer sehr abschüssigen Bahn bewegen, definierten doch die Nazis die Juden (auch) als Rasse. „Auch“, denn „Wer Jude ist, bestimme ich“, so Göring.

    – „…sie wären der katholischen oder orthodoxen Nationalität oder auch jüdischen,…“
    Sie verwechseln Nationalität mit Religionszugehörigkeit. Alle diese befragten Personen waren Polen, hatten aber einen anderen Glauben.
    Es gibt keinen Unterschied zwischen einem „polnischen“ Polen und einem „jüdischen“ Polen.

    – „Ihr Kreuzzug unter der Fahne mit der Aufschrift „Polen sind Antisemiten und sie waren es immer.“
    Womit Sie wohl meinen: „Alle“ Polen sind…
    Wo habe ich das behauptet? Im Gegenteil, ich habe geschrieben, dass es in Polen immer schon Antisemitismus gegeben hat, mehr oder weniger virulent, und habe ausdrücklich einige Beispiele anderer Staaten genannt, in denen das ebenso war.

    – „oder eben auch Polenfresser. Aber bitte sachlich bleiben“
    Sie sind da natürlich sehr sachlich. Da darf ich mir auch erlauben, Ihre eigene Aussage als Blödsinn zu bezeichnen.

    – „Sie verträten eine Meinung gegenüber den Polen, die mich stark an den Antisemitismus gegenüber Juden erinnert.“
    So so. Sie kennen die Ausmaße, die der Antisemitismus erreicht hat? Und da bringen Sie solch einen unsäglichen Vergleich?
    Ich kann ja verstehen, dass Sie als Pole oder als Belgier bzw. Deutscher mit polnischen Wurzeln, wie Ihr Name nahelegt, Ihr Herkunftsland lieben, aber ein derartiger Chauvinismus ist schon krass und ist durch nichts zu entschuldigen. Wieder ein Beispiel der „gesunden Streitkultur“ hier auf GE.net.

    – „Ablenkungsmanöver“? Ja, ich wiederhole, statt auf konkrete Fragen einzugehen, werfen Sie Nebelkerzen: Reich-Ranicki, Wiesenthal, „Zofia Kossak-Szczucka, Żegota, Hauptman Pilecki, Jan Nowak-Jeziorański und viele Andere“ statt einer Antwort zu Herrn Bartoszewski und seiner Reise 1. Klasse von Auschwitz nach Warschau.

    – „Onkel Google und Tante Wikipedia“? Sie können jederzeit „wissenschaftlichere“ Quellen liefern.

    1. So, zu Ihrem Niveau werde ich mich nicht herablassen „ Nebelkerzen
      “? Sie wagen Beispiele (Namen) von Einsatz zur Rettung der Juden (wofür von den deutschen Besatzer Todesstrafe stand) als Nebelkerzen bezeichnen? Kümmern Sie sich lieber um Ihren eigenen „Hof“ den der hat weit viel mehr „hinter den Ohren“
      und verbreiten Sie keine falsche Propaganda über Länder und Leute von denen Sie nicht die leiseste Ahnung haben.

    2. Aus der Ferne betrachtet und da ich bislang nur zweimal einen Kommentar hier abgegeben habe, wird man mir wohl kaum „Parteilichkeit“ vorwerfen können. Ich möchte aber, da Sie auf die „Streitkultur“ eingehen, werter Herr Schleck, bemerken, dass gerade Sie diese zu vernichten versuchen. Wer den Anspruch erhebt, DIE Quelle für die „gesunde Streitkultur hier auf GE.net“ zu sein, diskreditiert alle anderen Kommentatoren und nicht zuletzt oder vor allem sich selbst. Bezüglich Ihrer „Quellen“ kann ich Herrn Wawrowsi nur zustimmen. Immer wieder kann man hier feststellen, wie sehr Sie, vor allem den Herrn Damien, zu diskreditieren versuchen, nur weil dieser Ihnen Kontra gibt, da er sich am anderen Pol Ihres Ideenspektrums befindet. Das Thema der Verleumdung, auch des Herrn Engels, der nun wirklich als anerkannter Experte inzwischen einen internationalen Ruf geniesst, abgesehen.
      Nun, der Herr Damien, und auch der Herr Mawrowski, gehen von „Ist-Werten“ aus und nicht von „Soll-Werten“. Sie belegen (natürlich mit falschen Quellen in Ihren Augen, da Sie sich nur auf Medien berufen, die die Golbalisierung der Menschen befürworten, also die Lügen-Medien) alle Aussagen, die sie machen, mit dem, was ist (die grausame Situation in Europa) und nicht mit dem, was sein sollte, Ihrer Ideologie entsprechend. Dass die Welt, dass Europa, nicht ein Paradies auf Erden sind, dürfte klar sein, vor allem in den letzten Jahren und, leider, auch künftig. Dafür gibt es Gründe, und diese liegen auf dem Tisch: die unnötige, destabilisierende Migration aus arabischen, also muslimischen, und afrikanischen Ländern. Angesichts dessen ist es kriminell, eine nach Ihrer Vorstellung idealen Welt (ein Europa mit kapp 4 Milliarden Einwohnern, wovon 3,5 Milliarden aus letztgenannten Kulturräumen? Wie es die EU für „machbar“ hält?) anzustreben. Denn diese würden, neben einem ökologischen Desaster, das Ende der europäischen Kulturen bedeuten. Lassen Sie doch bitte Herrn Mawrowski ein Patriot sein, und behaften Sie seinen vernünftigen Standpunkt nicht mit einem negativen Attribut, dem des „Chauvinismus“.
      Mit freundlichem Gruss aus der Stadt der Lichter, die jeden Tag mehr einer Kloake gleicht.

  12. Danke Herr Schleck, dass Sie sich die Mühe machen, aber Herr Wawrowski will oder kann Sie nicht verstehen.
    Offenbar geht es hier wieder mal um Emotionen. Da stören sachliche Argumente und Fakten nun mal.😉

  13. Naja, man kann ja nicht einfach so mal die Gefühle mit Fakten verletzen, das geht doch nicht…! ;-)

  14. Lieber Redaktion des Grenz-Echo;
    Wann gedenken Sie sich diesen mittlerweile kindlichen Streit zwischen Schleck, Wawrowski, Hezel, Kerres und Francois(Obwohl der sich inzwischen distanziert hat) zu Ende zu bringen?
    Peinlich…peinlich.
    Organisieren Sie mal einen Boxkampf auf dem Wertplatz zwischen diese Personen, der am Ende übrig bleibt hat gewonnen und bekommt Recht. Punkt Aus…
    Ich habe fertig(Habe ich für die Gelegenheit von Herr Trappatoni geborgt)

  15. @ Marek Wawrowski

    Nur kurz, denn wir drehen uns im Kreis, da Sie wieder einmal mit keinem Wort auf meine zitierten Fakten eingehen und auch keine der gestellten, ganz konkreten Fragen beantworten wollen, wohl weil Sie keine stichhaltigen Argumente vorzubringen haben.
    Nochmal: Wo sind denn meine „Halbwahrheiten“ oder gar „falsche Propaganda“? Wo ist denn Ihre „Wahrheit“?

    Stattdessen immer neue Diversionen, Ablenkungsmanöver, Nebelkerzen eben, indem Sie jetzt Beiträge zu Léon Degrelle und den flämischen SS-Freiwilligen verlinken. Das sind längst bekannte Tatsachen, die aber mit dem Thema hier absolut nichts zu tun haben.

    Nochmal zurück im Kreis zum Ausgangspunkt: Es ging um Ihre Behauptung, in Polen habe es niemals religiöse Verfolgung, sprich Antisemitismus gegeben, obwohl die Fakten eindeutig etwas anderes belegen.

    Aber wie Herr Hezel treffend schreibt: „Offenbar geht es hier wieder mal um Emotionen. Da stören sachliche Argumente und Fakten nun mal.“

    Zum Schluss ein kleiner Hinweis: Sagen Ihnen der Name Jerzy Kochanowski und der Begriff „Weißer Adler“ etwas? ( http://www1.ku-eichstaett.de/ZIMOS/forum/docs/kochan.htm ) Als Hinweis darauf, dass nichts nur schwarz oder weiß ist.

    @ Kalle Coudert

    Sie machen sich hier zum Verteidiger der Herren Wawrowski und Francois, aber die beiden sind im Allgemeinen nicht auf den Mund gefallen und Manns genug, sich selbst zur Wehr zu setzen, was sie auch ausgiebig, bis zu persönlichen Beleidigungen („Polenfresser“, „Antisemit“, „Lügner“) auch tun. In diesem Zusammenhang habe ich von „gesunder Streitkultur“ gesprochen und wiederhole das hier ausdrücklich.

    Die Diskussion hier dreht sich nur um eine unhaltbare Behauptung des Herrn Wawrowski, deshalb lassen ich die anderen von Ihnen monierten Aspekte mal beiseite. Sie können sich dazu gegebenenfalls an anderer Stelle äußern.

    „Bezüglich Ihrer „Quellen“ kann ich Herrn Wawrowski nur zustimmen.“
    Was missfällt Ihnen denn an meinen Quellen zu besagtem Thema? Ich bemühe mich immer, in meinen Beiträgen nicht nur meine persönliche Meinung zu bringen, sondern sie durch Recherchen zu belegen. Da ich keinen Zugang zu Universitätsbibliotheken habe, und die meisten Leser hier wohl auch nicht, bleiben nur solche, die hier allgemein zugänglich sind: „Onkel Google und Tante Wikipedia“, die Herr Wawrowski ja auch nutzt, trotz der abfälligen Bezeichnung.
    Auch für Sie gilt allerdings wie für Herrn Wawrowski: Wenn Sie „wissenschaftlichere“ Quellen zum Thema haben, dann bringen Sie sie.

    @ Rudi Piersoul
    „Ich habe fertig“, und das ist auch gut so. Mehr ist zu Ihrem „kindlichen“ Beitrag nicht zu sagen.

    1. Herr Schleck, nur kurz zur Richtigstellung; Ehre, wem Ehre gebührt: Ihr Zitat bzgl. Emotionen und Fakten stammt von meinem Namensvetter Alexander Kerres. MfG

    2. Mit Verlaub, Herr Schleck, Sie beschimpfen jeden, der nicht wie Sie selbst denkt und der gegen die Migration ist, mit „Nazi“ oder „Rassist“. Etwas heftiger als „Lügner“, n’est-ce pas? Dem Vorwurf, Sie hätten hier gelogen, kann ich nur zustimmen; jeder kann es hier nachlesen!
      Natürlich kann sich jeder an guten Bibliotheken (ich bin Universitätsbibliothekar) anmelden, auch Unibibliotheken. Dies ist auch an der Zentralbibliothek der Universität Aachen der Fall. Man kann sich Zeitschriftenbeiträge besorgen, es gibt den Interbibliothekarischen Leihverkehr, der ermöglicht, von quasi jeder Bibliothek aus der Ferne zu bestellen. Ich vermute, dass Ihnen die PC von Wikipédia gefällt, da sie Ihrer Ideologie entspricht.
      Sie funken selbst ja immer wieder dazwischen und greifen z.B. den Herrn François (ich hatte mich vertan und Herr Damien geschrieben) regelmässig an, wie ich festgestellt habe. Also bitte, lassen Sie mich hier auch meinen Senf dazu geben!
      Ihr Karl-Heinz Coudert

  16. An anderer Stelle, die ich leider jetzt nicht mehr zurückfinde, hat Herr Wawrowski kürzlich über die Ukrainer geschrieben, die in Polen als „Gastarbeiter“ tätig sind und die – ich zitiere aus dem Gedächtnis – von den Polen zunehmend als Belastung empfunden werden.

    Gestern Abend lief im ARD-Weltspiegel ein Beitrag über genau dieses Thema.
    Wer ihn verpasst hat, kann sich ihn hier in der Mediathek anschauen:
    https://www.ardmediathek.de/tv/Weltspiegel/Weltspiegel-Reportage-Zukunft-ungewiss/Das-Erste/Video?bcastId=329478&documentId=58217974

    1. In der Tat, Herr Schleck ,“von den Polen zunehmend als Belastung empfunden werden
      “. Das habe ich geschrieben, und zwar ist es so auch u. a.dank solcher Reportagen. Dr. Joseph Goebbels würde stolz sein auf seine Enkel. Um solche Reportagen richtig zu deuten braucht man ein Quantum an Wissen über Regionen, von denen berichtet wird. Was an erster Stelle auffällt, ist es die Sprache. Der Pizzabäcker aus Donbas
      spricht akzentfrei Polnisch, dabei ist er erst seit 3 Jahren in Polen. Frau und Kind sind in der Ukraine. Julia und ihr Mitbewohner, der Weißrusse Alexander äußern sich ebenso fehlerfrei. Genies oder was? Aber das „Größte“ das sind die Bilder vom s.g.Sklavenbasar untermalt mit arabischer Musik. Nein, sie alle sind Nachkommen von Bürger eines Staates, das vor etwa 200 Jahren von der Karte verschwand und somit sind sie auch keine Ausländer im Sinne der hiesigen Bedeutung des Wortes. Es ist traurig und beschämend zu sehen, wie junge Menschen Manipulationen ausgesetzt werden, in dem man sie in neu erfundene Nationen einbettet und dann fragt, wie sie sich in dem Land fühlen und wie sie behandelt werden. Die Republik der Beiden
      Nationen (gemein hier sind die Polen und die Litauer heute allgemein bekannt als Weißrussen) existierte länger als 200 Jahre. Ukraine war zu damaliger Zeit eine geografische Bezeichnung, Ortsangabe,keine
      Staatsbezeichnung, geschweige denn ein Name für eine Volksgruppe. Das kam erst Ende des XIX
      , Anfang des XX
      Jahrhunderts. Die Idee, neue Nationen zu kreieren kam aus dem deutschsprachigen Raum und wurde aktiv weiterentwickelt 1914-1918
      und
      1941-1945
      . Wie man am Beispiel der Reportage feststellen kann, sammelt man jetzt die Früchte der früheren Mühen. Divide
      et
      impera.

  17. @ Coudert

    Aha, da haben wir also einen Universitätsbibliothekar, also jemanden, der sozusagen an der Quelle der Weisheit sitzt und der auch gleich den anscheinend an der RWTH üblichen akademischen Umgangston beherrscht.

    Ich weiß nicht, welches die Aufgaben eines solchen Universitätsbibliothekars sind, aber sein Arbeitgeber wird schon dafür sorgen, dass er so seine Beschäftigung hat. Vielleicht bleibt ihm dennoch zwischendurch ein wenig Zeit, um in den Beständen zu stöbern und nach Belegen dafür zu forschen, dass es in Polen angeblich „nie irgendwelche religiöse Verfolgung“ – sprich „Antisemitismus“ – gegeben hat, denn das ist unser Thema hier.

    Dazu haben Sie auch in Ihren neuesten Beitrag hier wieder absolut nichts gebracht, wie auch in dem vorigen nicht. Stattdessen weitere Beschimpfungen. Da Sie – im Gegensatz zu mir – sich tagtäglich im einem wissenschaftlichen Milieu bewegen, müssten Sie auch wissen, wie man zur Sache argumentiert und Belege bringt. Sie wären doch sicher weitaus besser platziert als ich, Bücher zu zitieren, sich Zeitschriftenbeiträge zu besorgen und allgemein die dortige Infrastruktur zu nutzen.

    Wenn Sie dann zu dem oben genannten Thema so richtig gründlich recherchiert haben, dann stellen Sie doch bitte das Resultat umgehend hier ins Netz und lassen uns alle davon profitieren.

    Ich brauche mich Ihnen gegenüber nicht zu rechtfertigen, weshalb ich die von Ihnen vorgeschlagenen Möglichkeiten selber leider nicht nutzen kann, darf Ihnen aber versichern, dass ich durchaus schon mal eine größere Bibliothek von innen gesehen habe. Ich glaube, den allermeisten Lesern hier wäre mit Ihrem wohlfeilen Ratschlag genauso wenig geholfen..

    Also noch einmal, wie weiter oben schon einmal gesagt: „Wenn Sie ‚wissenschaftlichere‘ Quellen zum Thema haben, dann bringen Sie sie.“

    Ich erlaube mir meinerseits, Ihnen zwei weitere Quellen zu liefern, zwar nicht aus einer Universitätsbibliothek, aber garantiert nicht aus Wikipedia:
    https://www.nzz.ch/meinung/polens-holocaust-gesetz-aus-opfern-taeter-gemacht-ld.1359977
    https://www.nzz.ch/international/eine-lange-tradition-des-antisemitismus-in-polen-ld.1410572

    Also noch einmal, wie weiter oben schon einmal gesagt: „Wenn Sie ‚wissenschaftlichere‘ Quellen zum Thema haben, dann bringen Sie sie.“ Nun sind Sie am Zug.

    1. Herr Wawrowski, was wollen Sie uns mit dieser Auflistung von Artikeln sagen? Dass es auch unter den Juden einige wenige freiwillige oder unfreiwillige Kollaborateure, Trittbrettfahrer oder vielleicht sogar überzeugte Nazis gegeben hat?
      Glückwunsch, Sie haben sich ein wenig mit Geschichte befasst. Sollen diese Artikel denn in irgend einer Weise belegen, dass es beispielsweise in Polen keinen Antisemitismus gegeben hat oder dass Adolf Hitler etwa gar kein „Judenhasser“ war, aber trotzdem ca. 6 Millionen Juden auf dem Gewissen hat?

      Den letzten Artikel sollte man sich doch genauer anschauen, denn so eindeutig wie Sie es darstellen wollen ist es nicht:
      – „[…] bat der zum Protestantismus konvertierte Hess, dass er […] nicht „als Jude“ gebrandmarkt werden sollte.“
      – „Zwar lehnte Hitler diese Bitte ab […]“
      – „1941 erhielt Hess die Nachricht, dass er nicht mehr unter Hitlers Schutz stehe.“

      Abschließend die Frage: Was hat das alles mit dem Migrationspakt zu tun?

  18. Was wollen Sie uns jetzt beweisen, Herr Wawrowski? Dass es Juden gab, die mit den Nazis kollaborierten? Das wissen wir schon, hilft aber in der Frage, ob es nun polnische Antisemiten gab oder nicht, nicht weiter.
    Es ist eben ein Unterschied, ob man sagt, dass es in Polen im Verhältnis zu anderen Länder weniger schlimm war (WAHR!), oder ob man behauptet, es habe gar keinen Antisemitismus gegeben (UNWAHR!).

    Der ARD Bericht ist also Fake? Die Darsteller sprechen zu gut Polnisch um Ukrainer zu sein?
    Kann das sonst jemand hier bestätigen? Ich kann leider kein Polnisch, weshalb ich mir da kein Urteil erlauben kann.
    Sie müssen aber verstehen, dass ich sehr gute Gründe habe, Ihnen nichts ungeprüft zu glauben.
    Wäre eine Recherche wert, aber ich glaube, ich kenne dasErgebnis schon.

    Kurzer Hinweis zu Wikipedia:
    Die Zeiten, in denen jeder zu jeder Zeit jeden Blödsinn da rein schteiben konnte, sind schon seit gut zehn Jahren vorbei. Oft werden die Artikel sogar von Fachleuten verfasst und sind dementsprechend akkurat. Generell gilt natürlich: Gute Artikel sind mit Quellenangaben/ Literaturverweisen belgt, denen man weiter folgen kann, um die Angaben zu überprüfen. (Was man natürlich auch machen sollte, aber als eine der ersten Anlaufstellen taugt es schon). Das führt einen dann auch auch schnell zu den „wissenschaftlichen“ Quellen. Da weiß dann auch der Normalbürger, wo er weiter suchen kann.😉

    @Herrn Coudert
    Mit Verlaub, aber Herr F. fällt hier regelmäßig durch Äußerungen auf die ihn als einen Rassisten, Extremisten, Misanthropisten, Verschwörungstheoretiker und vor allem als Sophisten kennzeichnen. Daran ändert auch Ihre Wertschätzung für Ihn nichts.

    1. Abschließend von meiner Seite, der endgültige beweis, daß ich ein Rassist bin und ein Misanthrop: Ich habe einem Nepalesen und seiner Familie nach den verheerenden Erdbeben 2015 direkt geholfen, dank einer Aktion im Eupener Raum, die ca. 3.500 EUR eingebracht hat. Ich bedanke mich noch einmal bei allen, die geholfen haben!
      https://brf.be/regional/913737/
      Ja, ich bin also ein Rassist, denn ich betrachte Rassen als eine echte Bereicherung in der schönen Buntheit der Welt. Nur diejenigen, die alles vermischen wollen, sind „Braune“ oder Graue“, denn es sind genau diese Farben, die heraus kommen, wenn Farben vermischt werden.
      Sie, Alexander (was ist los, mit diesem Vornamen?), machen hier oft genug deutlich, daß Sie ein Anti-Kapitalist sind. Wieso sind Sie dann bemüht, so viele Afrikaner und Muslime aus dem Mittleren Osten und Afghanistan hierher zu holen? Damit sie kapitalistisch leben? Damit überhaupt noch mehr Menschen kapitalistisch-„konsumgesellschaftlich“ leben? Die Globalisten und Pro-Migration wie Sie sind doch die, die in erster Linie die Konsumgesellschaft kritisieren (keine Frage, die ich Gift), seit Jahrzehnten, und sich jetzt dafür einsetzen, daß so viele Menschen wie möglich hierher kommen um genau so zu leben? Sie wollen diese Menschen also mit dem Konsumvirus infizieren?
      Das ist aber voll „nazi“ und „rassistisch“!

    2. Herr François, dass Sie einmal einem Nepalesen geholfen haben, soll also beweisen, dass Sie kein Rassist sind? Hätten denn „Afrikaner und Muslime aus dem Mittleren Osten und Afghanistan“ ebenfalls Anrecht auf ihre großzügige Hilfe wenn sie sich in ähnlicher Not befänden?

  19. Ach, Herr Wawrowski, man könnte fast Mitleid mit Ihnen haben bei Ihrem geradezu verzweifelten Bemühen, vom eigentlichen Thema abzulenken.
    Ich kann nur feststellen, dass Sie wieder nicht in der Lage sind zu beweisen, dass es in Polen „nie“ Antisemitismis gegeben hat, bis in die kleinste Siedlung hinein nicht… und natürlich auch in der Kleinstadt Jedwabne nicht ( https://www.welt.de/geschichte/article174158346/Jedwabne-1941-Das-Pogrom-zu-dem-Polen-alle-Fragen-verbietet.html ).

    Was wollen Sie uns mit Ihrem Kommentar zu dem ARD-Beitrag eigentlich genau sagen? Dass es sich im Goebbelsschen Sinn um inszenierte antipolnische deutsche Propaganda handelt? Dass die Ukrainer im Grunde alles Polen sind und somit keinen eigenen Staat verdienen, sondern wieder in ein „Großreich“ Polen-Litauen gehören sollten, das sich vom Baltikum bis zum Schwarzen Meer erstrecken könnte, östlich bis hin zu Moskau (1610 erobert und bis 1612 gehalten – Chapeau! Das haben weder Napoleon noch Hitler geschafft!), wie im frühen 17. Jahrhundert, als Polen durchaus eine expansionistische Nation war?
    https://de.wikipedia.org/wiki/Polnisch-Russischer_Krieg_1609%E2%80%931618#Polnische_Besetzung_Moskaus_und_russisches_Interregnum

    Leider ist der ARD-Beitrag in der Mediathek nicht mehr abrufbar, findet sich aber hier: https://www.youtube.com/watch?v=R0_tGMZHerI

    Als Quintessenz könnte man es so formulieren: Was den Briten die Polen, das sind anscheinend den Polen die Ukrainer. Lästige Ausländer, die man zwar duldet, weil sie schlecht bezahlte, unangenehme Arbeit ausführen, aber die man doch gerne los wäre, weil sie angeblich „den eigenen Leuten die Arbeit wegnehmen“.
    Dazu mehr hier: https://www.heise.de/tp/features/Polen-Exodus-der-Ukrainer-befuerchtet-4208403.html
    Paradox, nicht wahr? Und doch verständlich. Auch alles Goebbelssche Lügenpropaganda?

    Interessante Perspektiven übrigens für die Urpolen: „Sollte sich der deutsche Markt für Ukrainer öffnen, bleibt den Verantwortlichen in der Wirtschaft erstmal nichts anderes übrig, als die Löhne zu erhöhen. Als Ersatz für die Ukrainer könnte Polen die Formalitäten für die ebenfalls darbenden Weißrussen erleichtern. Oder mehr Nepalesen und Bangladescher aufnehmen, diese müssen bislang drei Monate auf eine Arbeitserlaubnis warten.“

    Was wollen Sie uns nun mit Ihrem letzten Verweis sagen? Dass der Führer auch mal sentimental werden konnte und seinen ehemaligen Kompaniechef, einen „Halbjuden“, ausdrücklich in Schutz genommen hat – aber nur zeitweise, wie der Artikel vermerkt. Auch Sentimentalität hat schließlich ihre Grenzen…

    1. An die Herren Kerres und Schleck.
      Etwas beweisen, Mitleid mit mir haben ? Was ist das für eine Art Diskussion zu führen? Sie beide haben sich doch abschätzend geäußert über das Verweigern der V4-Staaten die UN-Resolution zu unterschreiben. Und jetzt sind wir bei der Moskau – Eroberung durch die Polen? Was soll dieser Unsinn.

      Das zeigt nur das Sie nichts aber nichts vom Osten wissen und noch weniger von dessen Geschichte verstehen. Sie, Herr Schleck als großer Verfechter des Internationalismus sollten das doch wissen, dass es zu damaliger Zeit keine Nationalstaaten im heutigen Sinne gab und schon gar nicht ein Polen, sondern die Republik der beiden Nationen, welche aus dem Zusammenschluss verwandter Völker hervorging und so auch amtlich hieß .In diesem Staat lebten viele Nationen und nicht deshalb, weil sie unterjocht oder erobert wurden, sondern weil sie wollten. Weiter in Ihrem wirren Gedanken bringen Sie Jedwabne und Polen in Großbritannien.
      Was bezwecken Sie damit? Soll ich etwa unter Last Ihrer vermeintlichen „Argumente“ zusammenbrechen und Ihnen Recht zusprechen? Über Jedwabne wissen Sie das, was Ihnen die gleichgeschaltete Presse erzählt hat. So in etwa nach diesem Muster: in bester „Stürmer“-Manier (auch der Wortklang der Aufmachung ist beibehalten worden)

      https://www.sueddeutsche.de/politik/polen-ein-paar-banditen-1.4207347

      Bringen Sie doch noch den Pogrom von Kielce, die Vierteilung des Krakauer Bischofs Stanislaus im XI Jahrhundert, Tod der Bischöfe durch die Aufhängung in Warschau 1794 zur Geltung, natürlich ohne die dazu notwendige ausführliche Information und da wird sich Ihr Bild des wilden und unzivilisierten Polen ein wenig abrunden. Oder wird das in die antisemitische Narration nicht passen? Vielleicht waren die Bischöfe Juden oder Halbjuden und Halb-Katoliken – nur wie geht das? Und was ist das überhaupt für eine NS-Semantik „Halbjude“?

      Um Ihrem Gedankenchaos etwas auf die Sprünge zu helfen. Sie betreiben hier das, was die linkischen, gleichgeschalteten, hauptsächlich deutsche Medien seit geraumer Zeit tun. Und das ist: einen Mitschuldigen der größten Tragödie des XX Jahrhunderts zu finden mit dem Ziel in 100 Jahren oder früher zu behaupten, das wäre der Hauptschuldige. Daher auch vermehrt die Anwendung solcher Begriffe wie: polnische Konzentrationslager, Hitlers Wehrmacht, Nazis, Polen sind Antisemiten und sie waren es immer und viele mehr.

      Ob sie Erfolg haben werden ?
      Abwarten. Das Niveau der Schulbildung ist schon der Massen im Keller, dass man hier nur das Gute für Sie hoffen kann. Die Theorie der flachen Erde und Ihre Ausführungen passen hier wie angegossen. Übrigens, wenn Sie etwas Verlässliches und Informatives über den Osten erfahren möchten graben Sie doch aus Ihrem Internet die alten Reportagen von Klaus Bednarz oder Wolf von Lojewski „Weltspiegel“ hervor. Das waren noch Journalisten und keine Propaganda-Schreiberlinge.

      In diesem Sinne bleiben Sie gesund und kochen Sie weiter an Ihrem Anti-Polen-Süppchen.Nur aufpassen mit der Temperatur.

    2. @ Marek Wawrowski
      „Soll ich etwa unter Last Ihrer vermeintlichen „Argumente“ zusammenbrechen und Ihnen Recht zusprechen?“

      Wissen Sie, ich wäre schon zufrieden, wenn Sie endlich mal beweisen würden, dass es in Polen nie Antisemitismus gegeben hat.
      Da Sie dazu sichtlich nicht in der Lage sind, hat es keinen Zweck, weiter rational mit Ihnen diskutieren zu wollen, und es bleibt nur noch die ironische Frage: Vor dem Verfassen Ihres obigen konfusen Beitrages haben Sie wohl zu viel polnischen Wodka getrunken?

  20. „…die unnötige, destabilisierende Migration aus arabischen, also muslimischen, und afrikanischen Ländern. Angesichts dessen ist es kriminell, eine nach Ihrer Vorstellung idealen Welt (ein Europa mit kapp 4 Milliarden Einwohnern, wovon 3,5 Milliarden aus letztgenannten Kulturräumen? Wie es die EU für „machbar“ hält?) anzustreben.“

    Da hier mehrfach von seriösen und unseriösen Quellen die Rede war, greife ich diesen Satz von Herrn Coudert heraus, der es verdient, näher beleuchtet zu werden:

    3,5 Milliarden Migranten will die EU angeblich in Europa ansiedeln. Echt? 4 Milliarden Einwohner sollten sich dann hier gegenseitig auf die Füße treten? Fast die halbe Weltbevölkerung auf dem Weg nach Europa (= die „EU“)?

    Leider macht Herr Coudert keine Angaben, wo er diese sensationelle Information aufgestöbert hat, aber man kann vermuten, dass er sie von Frau Eva Herman hat: https://www.eva-herman.net/was-europa-bevorsteht/

    Frau Herman behauptet, laut einer EU-Studie von 2009 sollten rund 276 Millionen Menschen in Deutschland Platz finden was für die gesamte EU rund 3,5 Milliarden Immigranten bedeuten würde.

    Dabei bezieht sie sich auf die Seite 112 einer Studie, die es tatsächlich gibt: https://ec.europa.eu/home-affairs/sites/homeaffairs/files/e-library/docs/pdf/final_report_relocation_of_refugees_en.pdf

    Und auf Seite 112 ist auch tatsächlich die Rede von solchen Horrorzahlen, aber was Frau Herman unterschlägt, ist, dass es sich um rein theoretische Vergleichsberechnungen handelt in Bezug auf eine Einwohnerdichte von 1000 Menschen pro km2. Eine andere Tabelle auf Seite 109 stellt dieselbe Berechnung mit 200 Einw./km2 an, und bis Seite 113 ff. ist Frau Herman anscheinend nicht gekommen.

    Sich eine Tabelle aus einem 144 Seiten starken Papier herauszupicken und diese dann auch noch aus Böswilligkeit oder Dummheit falsch zu interpretieren, das ist Informationspolitik vom feinsten. Da können selbst die „Systemmedien“ nicht mithalten.

    Und auf so etwas beruft sich Herr Coudert und wahrscheinlich andere auch?

    1. Sie sollten es für sich klar werden, was eigentlich die Juden sind Menschen einer anderer Rasse (Ihre Aussage z. B. Halbjude usw. würde darauf deuten) oder Menschen einer anderen Religion. Und Verfolgungen aufgrund ihrer religiösen Zugehörigkeit gab es auf dem Gebiet des polnischen Staates (ausgenommen XXII Jh. antichristliche Revolte )nie.

      Und hier „passend“zu Ihren Aussagen: vor wenigen Stunden im polnischen Parlament:
      https://www.youtube.com/watch?v=smeDH0zGQj8 .

  21. @ Marek Waxwrowski

    Und wieder bringen Sie nur Diversionen, Nebelkerzen eben, statt auf konkrete Fragen konkret zu antworten.

    Jetzt drehen Sie auf geradezu perfide Weise den Spieß um und kommen mit einer „antichristlichen Revolte im XXII. [???] Jahrhundert“! Jetzt wären also die „Christen“ (Sie meinen wohl die Katholiken, aber vergessen wir die Orthodoxen nicht, das ging hin und her) die bedauernswerten Opfer?
    Die Rolle der katholischen Kirche bei der antijüdischen Stimmung war kein Ruhmesblatt, weder in Polen noch anderswo („Gottesmörder“, Fürbitte am Karfreitag für das „verblendete Volk“).

    Aber immerhin gestehen Sie also implizit ein, dass es „antijüdische“ Diskriminierung und Verfolgung, bis hin zu Pogromen gegeben hat? Ein kleiner Fortschritt. Aber, ich wiederhole mich, was ist das, die „jüdische Religion“ ohne ihre Träger, die „Juden“? Sie betreiben eine Wortklauberei, die die Opfer geradezu verhöhnt.

    Nein, die Juden sind keine „Rasse“, sondern wurden vor allem von den Nazis dazu gemacht, um sie auszugrenzen. Da Sie jetzt auf dem Begriff „Halbjude“ herumreiten, das war ein Ausdruck der Nazis und steht deshalb bei mir unter Anführungszeichen. Genauso wie der Ausdruck „Vierteljude“. Helmut Schmidt war übrigens ein solcher, was ich aus einer Ihrer Nebelkerzen entnommen habe.

    Was wollen Sie eigentlich mit Ihrem neuesten Link sagen? Leider verstehe ich kein Polnisch, aber auch diese Zeremonie im Sejm ändert absolut nichts an der Vergangenheit, genauso wenig wie das Mahnmal oder Gedenkfeiern im Reichstag.in Berlin.

  22. Meine Herren, wir bitten Sie darum, auf die Auswahl Ihrer Sprache zu achten. Außerdem weisen wir hiermit noch einmal auf unsere Netiquette hin. Hochachtungsvoll, Ihre Online-Redaktion.

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