Emma Reuter und Lana Limbourg zeigten beim Christmas Cup ihr Können

Turnen

Emma Reuter (rechts) und Lana Limbourg (links) zeigten als einzige Ostbelgier im internationalen Teilnehmerfeld ihr Können. | Foto: privat

Jährlich findet Anfang Dezember der Christmas Cup der Geräteturner und Geräteturnerinnen im luxemburgischen Bettembourg statt. Am vergangenen Wochenende nahmen aus ostbelgischer Sicht Emma Reuter und Lana Limbourg vom Turnleistungszentrum in Amel teil. In der Kategorie der Poussines konnten sie sich auch gegen internationale Konkurrenz gut in Szene setzen.

Aus dem Gastgeberland Luxemburg, der Schweiz, Österreich, der Niederlande, Italien, Frankreich, Deutschland und Belgien waren die Sportler angereist. In der Kategorie der Poussines waren 48 Turnerinnen gemeldet. Eine breitaufgestellte Konkurrenz und ein langer Wettkampftag standen für die ostbelgischen Nachwuchstalente schon im Vorfeld fest.

Bereits 2017 am Start gewesen, wusste Emma Reuter, was auf sie zukommt. Sie meisterte es gut und konnte ihre Leistung abrufen. Im Vergleich zum Vorjahr erhöhte sie ihre Gesamtpunktzahl von 39,5 Punkten auf 41,467: „Die Verbesserung wäre noch deutlicher ausgefallen, wenn sie nicht vom Balken gestürzt und damit einen Punkt Abzug erhalten hätte“, analysiert Trainerin Ania Piekut, die sich insgesamt aber zufrieden zeigte. Schließlich war Reuter konstant durch den Wettbewerb gekommen und gab die Richtung für die nächsten Jahre vor. Vom 25. Platz (2017) deutet der nun 16. Gesamtplatz geradewegs auf die Top 10 hin. Die vier Mehrkampfdisziplinen, Boden, Sprung, Balken und Barren wusste als 26. Gesamtplatzierte mit 40,35 Punkten auch Lana Limbourg gut zu bewältigen. Nur passierte ihr das gleiche Missgeschick am Balken wie ihrer Vereinskameradin: „Manchmal ist der Wurm drin. Das zieht sich dann gerne über den gesamten Wettkampftag“, weiß die erfahrene Trainerin. Wichtig ist Ania Piekut immer, dass die Erfahrung der Stürze nie die Oberhand gewinnen und von anderen guten bis herausragenden Leistungen ablenken darf. Es geht darum, weiter konzentriert zu arbeiten und alles so vorzubereiten, dass die Gefahr dieser Abgänge immer kleiner wird. Dies wurde mit Blick auf die im Frühjahr anstehenden Wallonie- und Landesmeisterschaften direkt fortgesetzt, auch wenn sich das Pensum in der Prüfungszeit für manche etwas reduziert darstellt. (gris)