Ostbelgische Teams siegten

Ringen

Guillaume Pigarella (im roten Kampfanzug) landete einen Schultersieg für den Ringerverein Kelmis. | Foto: Griseldis Cormann

Am Samstag begann in der Ringer-Bezirksliga der Kampf der beiden Rheinland-Gruppen gegeneinander um die besten Platzierungen. Die Ringergemeinschaft Oberforstbach/Sparta Kelmis hatte Ückerath zu Gast. In der Landesliga startete gleichzeitig die Endrunde gegen Westfalen: Der RV 1997 Kelmis gewann 24:21 in Gütersloh.

Von Griseldis Cormann

In Oberforstbach geht man weiterhin von einem Aufstieg in die Landesliga aus: „Für uns zählt es, alles zu geben und alles zu gewinnen“, hatten die Trainer Norbert Ganser und Arnold Waauff auf die Tatikfrage bei diesen rheinischen Ausscheidungen geantwortet. Entsprechend motiviert präsentierten sich die zehn Kämpfer gegen Ückerath.

In der ersten Runde gab die Mannschaft lediglich fünf Punkte ab und siegte einmal per deutlichem Punktunterschied und viermal per Schulter (Maximalwertung). „Sehr sehenswert war der Kampf von Djakhar Gamboulatov. Er brauchte nur zweieinhalb Minuten, um seinen Kontrahenten zu schultern“, so die Trainer.

In der B-Runde, in dem jeweils anderen Kampfstil, wurde es enger, obwohl Max Schornstein (57 kg, Freistil) und Patrick Vahlefeld (130 kg, Griechisch-Römisch) mit Schultersiegen zum „Weiter so“ aufforderten: „Sulejman Saipov hat seine Leistung abgerufen. Beide waren hochkonzentriert. Ganz knapp hatte unser Mann das Nachsehen“, so Waauff.

Einen höheren Unterschied musste Peter Breuer (98 kg, Freistil) verkraften. Er konnte eine Niederlage wegen technischer Unterlegenheit abwenden, genauso wie Oliver Knorr (75 kg, Freistil).

Laszlo Szucz (86 kg, Griechisch-Römisch) heimste vier Punkte für technische Überlegenheit ein. So war der 37:12-Endstand ein souveräner Sieg, der keinen Zweifel an den Ambitionen lässt. Der Rückkampf findet am Samstag in Ückerath statt.

Am Sportzentrum in Kelmis trafen sich Samstag um 14.30 Uhr die Mitglieder des RV 1997 Kelmis zur dreistündigen Ausfahrt nach Gütersloh. Ohne Ersatz für Kämpfertrainer Tommy Lambot hieß es für alle, möglichst zu gewinnen bzw. so wenig wie möglich Punkte abzugeben.

Doch gut begann es zunächst nicht. Musa Chupanov (57 kg, Freistil) konnte sich des Schulterangriffs nicht zur Wehr setzen, so auch Angelo Konopka (61 kg, Griechisch-Römisch). Stepan Goor (130 kg, Griechisch-Römisch) hatte die Möglichkeit, fünf Punkte (per Schultersieg) wieder wettzumachen. Er konnte aber aufgrund einer Schulterverletzung nicht die nötige letzte Kraft aufbringen. Letztlich gab er einen Mannschaftszähler ab. Es sollte aber der Letzte für Gütersloh gewesen sein. Danach siegten die Kelmiser wie am Fließband. „Es war wirklich hart. In den Zwischenständen rechnete ich schon die zehn gegnerischen Punkte wegen des Fehlens von Tommy und dem Übergewicht von Magomed Alisoultanov ein“, so Guillaume Pigarella, der per Schulter gewann, ebenso wie die Brüder Andy und Sven Frenzel sowie Giovanni Fratinni. Omar Pirbayev zeigte sich technisch überlegen. Ein spannender Rückkampf ist zu erwarten.

Der RV 1997 Kelmis empfängt den KSV02 Gütersloh am Samstag, um 20 Uhr im Sportzentrum.

Sparta-Kämpfer auf dem Treppchen

In Walheim fand am Sonntag, 11. November, die Kreismeisterschaft der A- bis E-Jugend statt. Der RC Sparta Kelmis nahm mit drei Jugendlichen unter der Leitung der Jugendtrainer Antoine Waauff und Djakhar Gamboulatov teil. In der CD-Jugend erreichte Jaimy Canu (27 kg) den dritten Platz, Abdelraouf Jarkas (34 kg) den vierten Platz, während Alan Kalagov in der gleichen Gewichtsklasse den Sieg errang.