Hamblenne schießt zwei Mal 100’er Serie – RSFO-Schützen in guter Form

Schießsport

Das Mixed-Team Ine Verschragen und Thomas Lybeer beendeten den Wettkampf auf Rang 19. | Foto: privat

Vor den Weihnachtsfeiertagen nahmen kürzlich insgesamt 250 Sportschützen aus 21 Nationen an einem dreitägigen Internationalen Luftdruckwettkampf in Strassen, dem sogenannten RIAC 2018, teil.

In einem hochkarätigen Starterfeld mit mehreren Armee-Teams waren neben den starken Nationen aus Europa auch mehrere asiatische Teams und erstmals Australier mit von der Partie. Auch Belgien hatte wieder einmal ein großes Aufgebot aus den drei Landesteilen nach Luxemburg entsendet. In den an den beiden ersten Tagen ausgetragenen Einzelwettkämpfen traten 23 belgische Athleten, darunter auch zwei Luftgewehrschützen des Regionalen Sportverbandes der Flachbahnschützen Ostbelgiens (RSFO), den Kampf um die Ringe an. Manon Hamblenne aus Dinant konnte sich in der Disziplin Luftpistole als Fünfte der Damenklasse für das Finale qualifizieren. Dabei wartete sie als Einzige in den Einzel-Luftpistole-Disziplinen mit einer 100/100-Serie auf. Beim anschließenden Finale wuchs sie abermals über sich hinaus. Hier musste sie lediglich der Ukrainerin Hanna Levkovska den Vortritt lassen, sodass sie die Silbermedaille für Belgien abräumte.

Manon Hamblenne sicherte Belgien zwei Mal Edelmetall.

In den nachfolgenden Luftgewehrwettbewerben zeigten sich die belgischen Athleten in Form, allen voran Emma Vandevyvere von den Genter Leieschutters. Mit Serien zwischen 101,1 und 104,7 zog sie als Achte des 31-köpfigen Starterfeldes ins Finale ein, wo sie dann gar noch zwei Konkurrentinnen hinter sich lassen konnte und so mit dem sechsten Rang abschloss. Bei den Jugend-Herren verpasste William Bebronne indes als Neunter von 26 Startern haarscharf das Finale. Im 32 Mann starken Männerwettbewerb schaffte es zwar keiner der sieben Belgier, sich für das Finale zu qualifizieren, doch nichtsdestotrotz konnten auch sie mit recht beachtlichen Ergebnissen aufwarten. Mit persönlicher Bestleistung (611,1) fügte sich der Borner RSFO-Schütze Thomas Lybeer mit nur 0,5 Zählern Rückstand als zweitbester Belgier gleich hinter Kenneth Morbee auf Rang 17 ein. Der etwas schwächer gestartete Sébastien Cürtz aus Faymonville wurde mit 601,4 Zählern 27. und konnte so noch einige Mitstreiter hinter sich lassen.

Am zweiten Wettkampftag mussten zunächst die männlichen Gewehrschützen ran. Mit Ausnahme von Kenneth Morbee (613,1), der sich gar noch auf Rang 15 verbesserte, konnte diesmal keiner der belgischen Schützen an seine Vortagesleistung anknüpfen. So mussten sich auch die beiden RSFO-Schützen mit den Rängen 25 und 28 begnügen. Bei den Damen hingegen lieferten erneut alle Belgierinnen gute Leistungen ab. So landete Emma Vandevyvere im Finale auf dem siebten Platz. In den Luftpistole-Klassen zogen mit Jérôme Son (3. Jugend Herren) und Manon Hamblenne (7. Damen) zwei belgische Schützen ins Finale ein. Während Son dies auf Rang fünf beendete, konnte Hamblenne dem belgischen Team mit Rang drei erneut Edelmetall sichern. Nach den beiden Tagen der Einzelwettbewerbe boten die Veranstalter in diesem Jahr am Abschlusstag erstmals einen Mixed-Team-Wettkampftag an. Hier treten je Disziplin und Klasse je ein Mann und eine Frau als Team an, wobei beide ein 40-Schuss-Programm zu absolvieren haben. In der Disziplin „Senioren Luftpistole“ sicherte sich Manon Hamblenne mit der abermals im gesamten Starterfeld einzigen 100/100-Serie gemeinsam mit Dennis Servais unter 37 Teams Rang zehn. Unter 26 Luftgewehr-Mixed-Teams etablierten sich Emma Vandevyvere und Steve Hody (817,0) als die beste belgische Mannschaft auf Rang 13. Mit Partnerin Ine Verschragen beendete Thomas Lybeer den Wettkampf mit 808,4 auf Rang 19. Mit 799,7 reihten sich Manon Claessens und Sébastian Cürtz als 22. ein. (hori)