Gehlen schießt sich ins Finale des RWS-Cups in Dortmund

Schießsport

Melissa Gehlen beim Wettkampf. | Foto: Verein

Vor wenigen Tagen starteten mit Melissa Gehlen und Anaïs Hansen auch die zwei auf internationaler Ebene aktiven Jugendschützinnen in die neue Saison. Beide starteten beim RWS-Cup in Dortmund.

In einem 24-köpfigen Starterfeld konnten die beiden RSFO-Athletinnen ihre Treffsicherheit beweisen. Während sie die magische 100,0 nur einmal um sechs Zehntel verpasste, konnte Anaïs Hansen aus Rodt neben vier 100–101- Serien gar mit einer 105,1-Serie, die nur von zwei Konkurrentinnen überboten wurde, aufwarten. So sicherte sich die Rodterin mit 608,9 Zählern im 60-Schusswettbewerb Rang 13.

Für die Elsenbornerin Melissa Gehlen lief es noch besser. Mit Serien zwischen 101,2 bis 103,9 mischte sie ganz oben mit. Und so schaffte sie es, sich mit 616,0 Zählern auf dem achten Rang zu etablieren und sich die damit verbundene Teilnahme am Finale der acht Bestplatzierten zu sichern.

Dabei betrug ihr Rückstand auf die Sechste gar nur drei Zehntel. Ferner hat Melissa Gehlen mit einer 616,0 einen ersten von drei Schritten Richtung Junioren-Weltcup getan.

Neben der Elsenbornerin erreichten noch zwei Belgierinnen, vier Französinnen und eine Deutsche das Finale.

In diesem von Teamkollegin Tiphaine Blondeau gewonnenen Finale konnte die Elsenbornerin zu Beginn mit 13 Zehnern in Folge, was nur noch einer Mitstreiterin gelang, gut mithalten. Nach 18 Schüssen trennten die Erste und die Fünfte lediglich neun Zehntel. Vor ihrem letzten Schuss führte sie das Feld noch gemeinsam mit ihrer Teamkollegin und späteren Siegerin an. Nachdem sie einige Mitstreiterinnen hinter sich lassen konnte, sicherte sich die Elsenbornerin mit 183,8 Zählern in ihrem ersten internationalen Finale mit nur drei Zehnteln Rückstand zur Vierten gleich Rang fünf. Als dritte Belgierin im Finale wurde Jolien Verret Siebte.

Am nächsten Tag wurde das Starterfeld auf 26 Teilnehmerinnen erweitert. Im Gegensatz zu ihren Teamkolleginnen Jolien Verret und Tiphaine Blondeau, die sich als Siebte bzw. Fünfte abermals fürs Finale qualifizierten und dort den Sieg bzw. Rang drei holten, konnten die beiden RSFO-Schützinnen diesmal nicht an ihre Vortagsergebnisse anknüpfen.

Mit leicht schwächeren, aber dennoch guten Ergebnissen belegten Melissa Gehlen (612,0) Rang zwölf und Anaïs Hansen (604,5) Rang 19. Diesmal legte Melissa Gehlen mit 104,3 die zweithöchste Serie des Wettkampfes vor. (hori)