UEFA gibt Belgien für den Bau des Eurostadions noch bis November Zeit

Fußball

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Belgien rennt die Zeit davon: Sollte sich bis November nichts in Sachen neues Nationalstadion getan haben, wird sich die UEFA langsam, aber sicher nach einem neuen Spielort für die Europameisterschaft 2020 umsehen.

In drei Jahren soll das Turnier erstmals auf dem gesamten europäischen Kontinent gespielt werden. Auch Brüssel soll mehrere Spiele beherbergen, wäre da nicht der Ärger um den Stadionbau. Das französische Lille gilt als erster Ausweichort. „Erst wenn auch dieser Termin nicht eingehalten wird, werden wir uns nach einer Alternative umsehen“, so Michael Verschueren, Mitglied der UEFA. Nach wie vor kann wegen fehlender Genehmigungen nicht mit dem Bau des „Eurostadions“ begonnen werden. „Ich bin auch für den Bau eines neuen Stadions. Aber nicht um jeden Preis. Schlimm ist es nicht, sollte die EM 2020 nicht nach Belgien kommen“, so Mehdi Bayat, der Mitglied des Exekutivkomitees des belgischen Fußballverbandes ist, gegenüber der Tageszeitung „La Dernière Heure“. (mn)