Lago-Direktor: „Das Wetzlarbad ist ein Diamant, der noch geschliffen werden muss“

Freizeitsport

Das neue Wetzlarbad bietet mehreren Klubs ein neues Zuhause.

Der Umzug der Vereine ins neue Wetzlarbad ist vollzogen, und der Direktor des „Schwimmparadieses Lago Eupen Wetzlarbad“ (so heißt das Bad offiziell) ist über den Verlauf zufrieden.

„Wir haben vor fünf oder sechs Jahren die Vereine mit in die Planungen für das neue Bad einbezogen. Es wurde stundenlang diskutiert. Ich bin mit dem Ergebnis zufrieden. Natürlich gibt es Anfangsschwierigkeiten, die sich aber mit der Zeit abstellen werden“, ist sich Degavre sicher und fügt einen bemerkenswerten Satz an: „Das Wetzlarbad ist ein Diamant, der noch geschliffen werden muss.“ Als Beispiel nennt Degrave die Handtuchhalterungen in den Duschen, die noch nicht installiert werden konnten. „Ich kann nicht einfach zum Baumarkt fahren und selbst ein Loch bohren“, wünscht sich Degrave noch etwas Geduld bei den Gästen und Klubs.

Generell freut sich der Direktor, der im alten Städtischen Bad am Stockbergerweg als Konzessionär tätig war, über jede Anregung der Badegäste. Degavre wörtlich: „Was machbar ist, wird gemacht.“ Eine Absage erteilte der Direktor den Wünschen einiger Besucher, im Innen- und/oder Außenbereich zu rauchen: „Vielleicht machen wir eine Raucherecke, aber das ist auch nicht sicher.“

Lago tritt auch selber als Anbieter von Sportaktivitäten auf. So gibt es Wassergymnastik für Senioren und Jugendliche. Außerdem ist eine Schwimmakademie gegründet worden, in der es zukünftig Angebote für Mütter mit ihren Babys, Kinder, Jugendliche bis hin zu Senioren geben wird.

Für die Frühschwimmer bleibt es dabei, dass ab September an zwei Tagen in der Woche (dienstags und donnerstags) das Bad um 6.30 Uhr öffnet. „Früher geht es einfach nicht, weil wir ja auch bis abends hier sind“, so Degavre: „Das ist finanziell nicht tragbar, denn man muss sagen, wie es ist: Das Geld spielt eine Rolle.“ (mv)

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