Julius Weckauf spielt den berühmten Komiker Hape Kerkeling

Film

In diesem Film spielt Julius Weckauf den Komiker Hape Kerkeling. | Foto: Julia Terjung

Julius Weckauf ist ein witziger Junge. Das passt, denn in dem neuen Kinofilm „Der Junge muss an die frische Luft“ spielt er den berühmten Komiker Hape Kerkeling. Im Film geht es allerdings nicht nur lustig zu.

Im Sommer verpasste Julius Weckauf mehrere Wochen in der Schule. Er lag in dieser Zeit aber nicht faul auf dem Sofa herum. Sondern er war bei den Dreharbeiten für den Film „Der Junge muss an die frische Luft“ dabei. Nun läuft der Film im Kino. Darin hat Julius die Hauptrolle! Er spielt einen Menschen, den es wirklich gibt: Hape Kerkeling, einen berühmten Komiker. In dem Film geht es um die Kindheit des Mannes. Damals war Hape Kerkeling etwa so alt wie Julius heute. Und Julius wird an diesem Donnerstag elf Jahre alt.

Wie war es für dich, bei einem Film mitzumachen?

Julius: „Beeindruckend, dass man mal miterlebt hat, dass so viele Leute was von einem wollen. Bisher wollten nur Mama und Papa oder meine Schwester was von mir: Dass ich mal mit dem Hund rausgehe oder so.“

Wie würdest du Hape Kerkeling beschreiben?

Julius: „Wie einen Teppich, auf dem Tausende von Steinen drauf liegen, dass der nicht abheben kann. Der ist sooo bodenständig und nett. Hape ist ein ganz toller Mensch. Ich mag ihn unglaublich. Wir haben uns am Set öfter getroffen. Das war immer ganz cool. Wir haben auch noch Kontakt.“

Worüber habt ihr gesprochen?

Julius: „Es ging gar nicht um den Film oder sein Leben, sondern wir haben meistens über den Alltag gequatscht, was der so macht, wo der so ist. Der ist auch viel in Afrika unterwegs.“

Wie hast du dich auf die Rolle vorbereitet?

Julius: „Ich habe das Drehbuch gelesen. Dann habe ich immer Text gelernt. Die beste Methode, Text zu lernen ist einfach, immer ohne Betonung zu lernen. Erst am Set darfst du die Betonung benutzen. Wenn du ohne Betonung lernst, dann sprichst du den Satz dreimal und hast ihn dann drin.“

In dem Film machst du viele lustige Sachen. Bist du auch in deinem richtigen Leben manchmal der Klassenclown?

Julius: „Ja, schon. Ich bringe viele zum Lachen.“

Es gibt allerdings auch traurige Stellen in dem Film. Wie war es, diese Szenen zu spielen?

Julius: „Es war allgemein schwierig, die traurigen Szenen zu spielen. Aber du wurdest von den Schauspielern so mitgenommen. Die waren eigentlich, wie wenn man Hilfe braucht bei einer Matheaufgabe. Und dann kommt ein Taschenrechner vorbei, der dir alles viel leichter macht. So waren die Schauspieler zu mir, das war schon toll.“

Was möchtest du später einmal werden?

Julius: „Schauspieler möchte ich auf jeden Fall werden.“

War das vorher auch schon dein Wunsch?

Julius: „Ja, aber das hatte ich schon aufgegeben. Davor wollte ich eigentlich mal Gärtner werden.“ (dpa)

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