Ältere Diesel-Autos tauschen für bessere Luft

Umwelt

Viele Städte auch in Belgien leiden unter dreckiger Luft, die aus dem Auspuff von Diesel-Autos kommt. | Foto: Andreas Arnold/dpa

Mannomann, hier stinkt’s aber! Und manche Leute müssen sogar husten, wenn sie tief einatmen.

Viele Städte in Deutschland haben ein großes Problem mit dreckiger Luft. Die riecht nicht nur schlecht. Sie ist auch ungesund, man kann davon krank werden! Mit schuld an der schmutzigen Luft sind Fahrzeuge mit einem Diesel-Motor. Das gilt besonders für nicht ganz so moderne Wagen. Deshalb gibt es schon länger eine Diskussion darüber, was man tun kann, damit sie die Luft nicht länger verschmutzen. Eine Möglichkeit sind Fahrverbote in den Städten für diese Fahrzeuge. Doch viele Menschen brauchen ihr Diesel-Auto dringend, zum Beispiel, um zur Arbeit zu fahren oder Waren zu transportieren. Und ein neues, saubereres Auto zu kaufen, kostet viel Geld.

Es kommt aber noch etwas hinzu: Einige Autohersteller haben in der Vergangenheit nicht die Wahrheit gesagt. Ihre Diesel-Fahrzeuge sind in Wirklichkeit dreckiger als gedacht! Deshalb sagen viele Leute: Die Hersteller müssen eine Lösung für das Problem mitbezahlen. Dazu hat die deutsche Bundesregierung in der Nacht zum Dienstag eine Entscheidung getroffen. Ihre Lösung sieht so aus: Die Hersteller sollen die älteren Diesel-Fahrzeuge von den Besitzern zurücknehmen und ihnen dafür neue Diesel-Fahrzeuge verkaufen. Die neuen Autos sollen dabei etwas billiger sein als normal. Oder bestimmte ältere Diesel bekommen Filter eingebaut, die ihre Abgase sauberer machen.

Die Hersteller wollen unterschiedlich viel Geld zahlen, oft sind es aber ein paar Tausend Euro. Wie viele Autobesitzer so ihren Wagen tauschen wollen, ist noch nicht klar. Umweltschützer sagten, die Lösungen würden nicht viel für saubere Luft bringen. (dpa)

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