Ab wann ist das Maß voll?

Das Wort den Kandidaten

Zu einem Immobilienprojekt in Bütgenbach schreibt Daniel Franzen, Nidrum, Liste FBL – Platz 1:

Was hier oder in anderen Foren niedergeschrieben wird, ist wirklich haarsträubend! Ich bin kein Freund von diesem Hin und Her per Leserbrief, auch wenn man manchmal den Drang verspürt, sich zwischenzeitlich auf das niedrige Niveau mancher Leserbrief-Schreiberlinge herabzulassen. Zum Glück kann ich mich dann doch beherrschen. Nicht selten werden Aussagen berühmter Persönlichkeiten, wie zum Beispiel Martin Luther King oder dergleichen, zitiert bzw. missbraucht. Ich berufe mich da doch lieber auf hiesige Akteure. So zitiere ich Herrn Josef Stoffels aus Recht vom 19.07.2016 um 00:19 auf „Ostbelgiendirekt.be“: „Wer keine Argumente hat, greift zu Vorurteilen und Beleidigungen. Das muss ich mir nicht gefallen lassen. Unterste Schublade.“ An alle ständigen Nörgler und Besserwisser: War für Sie wirklich auf keiner Liste ein Platz frei? An alle Kandidatinnen und Kandidaten: Hut ab für euer Engagement im Sinne eurer Gemeinde! Allen wünsche ich einen persönlichen Wahlerfolg.

  1. Sehr geehrter Herr Franzen !
    Sie beklagen sich hier über haarsträubende Aussagen hier oder in anderen Foren zu dem Immobilienprojekt in Bütgenbach. Ich verfolge die Sache ein wenig, kann aber keine haarsträubenden Aussagen zu Ihnen finden.
    Dass Sie die Kritiker der bisherigen Politik aber damit abspeisen wollen, sie sollten sich auf Listen zur Wahl stellen, ist ein bisschen billig.
    Dem Bürger steht es sehr wohl zu die Politik zu begutachten und zu hinterfragen oder darf Kritik nur noch von Gewählten geübt werden? Wir waschen die Wäsche unter uns? Dürfen wir Bürger denn noch wählen?
    Zu dem Immobilienprojekt – die Sache ist doch ganz einfach.
    Sie können doch die Frage, warum das BSK gegen die Meinung des Urbanismusdienstes und gegen die Meinung einer Vielzahl Bürger einem Immobilienpromotor die Bauerlaubsnis erteilt hat und zu Gunsten des Promotors auf Kosten der Gemeinde gegen die eigenen Bürger prozessiert beantworten.
    Falls ihnen keine Antwort einfällt könnten Sie ja auch versprechen, zusammen mit den anderen Schöffen auf Ihrer Liste, die Angelegenheit schon ab Montag im Kollegium vorzubringen und im Sinne der Bürger zu regeln, oder?
    Sie versprechen doch Transparenz und Bürgernähe – oder zählt das ab Sonntag nicht mehr?
    Desgleichen könnten Sie Ihr Verhalten in der Trinkwasseraffaire in Elsenborn hinterfragen und vielleicht noch eine Entschuldigung anbringen. Daran ist noch keiner gestorben, und dies ermöglicht vielleicht einen Neuanfang, basierend auf Bürgerdialog und Transparenz.

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