Wie Zuhause“ fühlt sich Alligatoah nur auf der Bühne

Gewinnspiel

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Die Zitate in seinen Songtexten sind längst Kult. Einige Beispiele gefällig: „Willst du mit mir Drogen nehmen? Dann wird es rote Rosen regnen.“ Oder: „Die Menschen sind nicht böse. Die Menschen sind nur dumm.“ Oder vielleicht: „Meine letzten Worte, bevor ich zu den Sterne schweb: Gern geschehen!“ Auf den Punkt bringt es auch: „Eifersucht ist die Leidenschaft, die mit Eifer sucht, was Leiden schafft.“ Und dann wäre da noch: „Es liegt nicht an deiner Weltansicht, sondern vielmehr an der Welt an sich.“ Oder auch: „Das Leben ist ein Autoscooter.  Man bumst so rum und eckt halt an, dann steigt man aus.“ Und zum Schluss: „Ich habe ´nen Zettel hinterlassen, doch ich hatte keinen Stift.“

Es sind just solche tiefsinnig-spitzzüngigen Pointen, die seine Fans ihm buchstäblich von den Lippen ablesen. Alligatoah, so sein Künstlerpseudonym, ist seit Jahren auf den großen Bühnen der Republik zu Hause. Das Scheinwerferlicht ist seine Sonne, die Bretter, die die Welt bedeuten, sein Wohnzimmer. Und auf diese Bretter kehrt er zu Beginn des neuen Jahres zurück: „Kommt, wir gehen zusamm‘ den Bach runter.“

Im Januar und Februar geht Akkordarbeiter, Himmelfahrtskommandeur, Gespensterjäger, Sänftenträger, U-Boot-Lenker, Fluglotsenarzt, Stuhlgroßhändler, Empfangsdamencaster, Landkartenmaler, Anglerberater und Angela Merkels dritter Geliebter, der einzigartige Alligatoah, auf große Tour. Neun Shows (plus einmal Wien) stehen auf dem Reiseplan des Trailerpark-Rappers, der Ende des Monats ebenfalls in der LanxessArena „aufschlägt“. Alligatoah findet das Heimweh in der Ferne, auf der „Wie Zuhause Tour“ – wie er seine aktuelle Show überschrieben hat. Frei nach dem Motto: Ich fühl‘ mich wie zu Hause, doch zu Hause will ich weg!

Nun also ist Alligaotah wieder zurück auf den großen Bühnen, in seinem zu Hause! Wie immer, hat der Künstler sich höchstselbst um die Einrichtung seines Heimes gekümmert, wieder mal darf sich der Zuschauer von einer eigenen Welt des Tausendsassas Alligatoah verzaubern lassen! Als Gastgeschenk reicht er frisches Liedgut seines neuen Albums „Schlaftabletten, Rotwein V“ und exquisite Klassiker seines Schaffens, das er zuvor in drei Alben gebündelt hatte: „In Gottes Namen“ (2008), „Triebwerke“ (2013) und „Musik ist keine Lösung“ (2015)

Auf „Schlaftabletten, Rotwein V“ bleibt sich Lukas Strobel, wie der Künstler mit bürgerlichem Namen heißt, voll und ganz treu: Ironie, Sarkasmus und Wortwitz bestimmen seine Tracks, die mit bissiger Zunge Kritik an Gesellschaft, Politik und Medien zu üben wissen. Und erneut hat der Rapper und Produzent aus der Nähe von Bremerhaven die komplette Albumproduktion selbst in die Hand genommen, sprich: alle Titel selbst komponiert und eingespielt.

In kreativen Dingen scheint Alligatoah keine Aufgaben abgeben zu können oder zu wollen: Selbst das Bühnenbild für seine schrägen Konzerte entwirft er selbst. In Lukas Strobel steckt eben ein Tausendsassa, der für die Geschichten seiner Songs immer wieder in andere Rollen schlüpft. Seine Video-Clips und Shows fallen daher immer besonders unterhaltsam aus.

Zu Gast bei „Alligatoah“ in Köln am Samstag, 26. Januar, können auch sechs GE-Leser sein. In bewährtem Partnership mit dem Management der LanxessArena und nemo.presse verlosen wir drei mal zwei Tickets im Wert von 45,00 €. Voraussetzung ist die richtige Antwort auf folgende Frage: Mit welcher Auskopplung aus seinem Album „Triebwerke“ erreichte Alligatoah erstmals Platin-Status?

 

Antworten unter Stichwort „Alligatoah“ bis Freitag, 11. Januar, per Mail an gewinnspiele@grenzecho.be oder per Post an GrenzEcho, Marktplatz 8, 4700 Eupen (bitte unbedingt einen telefonischen Kontakt angeben).

 

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