VDT-Turner gingen in die Sommerpause

In den meisten Disziplinen traten die Turnerinnen und Turner einzeln an. Deshalb stand für alle Gruppen in den Vereinen die Riegenmeisterschaft in hoher Gunst und erfreute sich auch gerade zum Saisonende großem Interesse. „In der Division II turnen und tanzen vor allem die jüngeren Turner“, erklärt Michèle Wansart, die sich gemeinsam mit Robert Kreusch für das Riegenturnen im Verband deutschsprachiger Turnverein (VDT) verantwortlich zeichnet.

Im Bereich Tanz (B) überzeugte das Team aus Rocherath.

In dieser Klasse traten die Mannschaften in folgenden Disziplinen in Recht gegeneinander an: Tanz, Freiübung, Trampolin, Bodenturnen, Tumbling und Pyramiden. Besonderes Augenmerk wurde auf die Akrobatik gelegt. Im Bereich Tanz (B) überzeugte das Team aus Rocherath mit seiner Choreographie die Kampfrichter. „Im Tanz A erhalten die Jüngsten eine Begutachtung und Verbesserungsvorschläge für das kommende Jahr“, so Wansart weiter. Doch nicht nur klassische Tanzaufführungen, wie man sie gemeinhin kennt, waren zu bewundern: auch in der Freiübung ist Rhythmus gefragt. Der TV Raeren trat als einziger Verein an.Er zeigte Übungen unter Einbindung von Steps. Die Gesamtwertung zur Akrobatik ging nach Abschluss aller Disziplinen an den TSV Heppenbach: „Akrobatik-Meister 2017“. Eine Woche später stand in Worriken nicht die Akrobatik, sondern die Rhythmik im Vordergrund. Auch hier war ein Kampfrichtertisch an jeder Seite der Matten aufgestellt. Die Jury kann so aus vielen Perspektiven die Übungsausführung bestmöglich einschätzen. Spektakulär zeigten sich gleich zu Beginn des fünfstündigen Abends die Trampolindisziplinen. Einzeln nacheinander oder zu zweit synchron folgten Schrauben in großer Höhe innerhalb weniger Sekunden hintereinander. Dabei wahrten sie immer die Gruppenordnung – auch wenn die Turnerinnen und Turner in den männlich-weiblich gemischten Riegen hin und wieder sichtbar im Gesichtsausdruck enttäuscht waren von einer schlechten oder nicht gestandenen Landung.

Der TV Weywertz bewies sich in vier der neun Disziplinen der Riegenmeisterschaft.

In luftige Höhe ging es auch bei dem Pyramidenbau. Mit Jeans und weißem Hemd bekleidet, betrat der TSV Rocherath die Matte. Mehr als 20 Turner formten nach und nach auf Anweisung ihres Lehrmeisters eine mehrere Meter hohe Pyramide und sie veränderte mehrfach ihr Aussehen. Unter anderem erinnerte eine Figur an ein Zahnrad. Und genau dieses Bild des Zahnrades passte allgemein zur Pyramidendisziplin: Denn kann einer den anderen nicht (mehr) halten, droht das gesamte Gebilde auseinanderzufallen.

Der TV Weywertz bewies sich in vier der neun Disziplinen der Riegenmeisterschaft. Neben dem Trampolin konnten sie vor allem im Tanz überzeugen. Im Showtanz und im Modern-Tanz holten sie den ersten Platz und im „Tanz mit Altersgrenze“ belegten sie Platz zwei. Alles zusammengezählt, brachte es ihnen den Titel „Rhythmik-Meister 2017“ ein.

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