Lara Patzer ist die VDT-Sportlerin 2017

„Dieser Preis wird jedes Jahr an den Turner oder die Turnerin übergeben, die auf Ebene der FfG, auf nationaler und auch internationaler Ebene herausragende Leistungen zu verzeichnen hatte“, so Fritz Goenen.

In diesem Jahr überreichte der Ehrenpräsident persönlich den Titel des Sportler des Jahres, welcher mit seinem Namen direkt verbunden ist: „Ehrenpräsidentenplakette Fritz Goenen“.

Die Ehrenpräsidentenplakette Fritz Goenen ging an Lara Patzer, die sich damit VDT-Sportlerin 2017 nennen darf. Die Rhönradturnerin aus Eupen zeigte 2016-2017 ihre bisher stärkste Saison. Die 15-Jährige startete in der Kategorie der Juniorinnen. Zum Auftakt in die Saison erreichte sie bei den Austrian Open in Salzburg (Österreich) den zehnten Platz. Bei dem Breitlicup in Luzern (Schweiz) sprang kurz darauf der siebte Platz in der Gesamtwertung heraus. Dabei turnte die Eupenerin die zweitbeste Geradekür. Weitere Steigerungen ließen nicht auf sich warten. In der Heimat bei den Belgian Open holte sie den fünften Platz und bei der Belgischen Meisterschaft siegte Lara Patzer sogar. Am Ende der Saison stand nochmal ein vierter Platz zu Buche beim internationalen Rhönradwettkampf in Dortmund.

„Diesen Titel bekommt man wahrscheinlich nur einmal in seiner Karriere“, sagte Achim Pitz, Trainer der Eupener Rhönradturnerinnen. Lara Patzer schaute zuvor selbst gespannt auf die Leinwand, auf der Fotos und Videos von ihr dem Publikum präsentiert wurden: „Oh, nein!“, schien sie ein Video nicht sehen zu wollen und wirkte dabei ungleich überrascht, die Preisträgerin 2017 geworden zu sein. Sie strahlte ungläubig über ihr ganzes Gesicht.

„Es ist immer schwieriger, Ehrenamtliche zu finden, die den Posten der Kampfrichter ausüben. Dazu gehören natürlich auch die Ausbildung und die Auffrischungskurse“, so Bruno Müller, der aktuelle VDT-Präsident. Deshalb werden weitere Preise im VDT hochgehalten: der Fair-Play-Preis und die Präsente für das Kampfrichtern bei VDT-eigenen Veranstaltungen.

Zu letzteren zählen die Neulinge Cindy Rauw und Darinka Arimont aus Recht, Eric Pitz aus Eupen und Jasmin Löfgen aus Büllingen, die bei zehn VDT-Wettbewerben bereits eine Kampfrichterposition übernahmen. Sehr erfahren blicken die beiden Rechterinnen Sonia Theissen und Michèle Wansart auf hundert bzw. 140 Kampfrichtereinsätze zurück. „Ich muss wirklich ein Lob an all unsere Kampfrichter, Trainer und Sportler aussprechen. Es gab keine Reklamationen. Und wenn es eine Unstimmigkeit gab, dann wurde drüber gesprochen. Eigentlich hätten wir den FairPlay-Preis also an euch alle verleihen müssen“, betonte der Präsident weiter.

Doch Fairplay heiße auch, viele Menschen für den Turnsport zu begeistern, in jedem Alter respektvoll und fair miteinander umzugehen und das Vorbild schlechthin dabei sei: „Norbert Masson. Unser ältestes Mitglied. Er ist seit 66 Jahren Vereinsmitglied und bis heute Vorturner. Er zeigt, dass das auch noch mit 75 Jahren geht.“

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