Dinja Mennicken ist VDT-Meisterin

In der Division 4 war auch Nathalie Huppermanns am Start. Die Zehnjährige überzeugte vor allem mit ihrer ersten und letzten Bahn. Dafür erhielt sie 25,4 bzw. 25,9 Punkte. In der mittleren Serie konnte sie nicht alles zeigen und erhielt lediglich 12,8 Punkte: „Ich habe eineinhalb Jahre für diese Übungen trainiert“, erklärte die Kelmiserin. Beim Training sei vor allem der erste Flick vor der ganzen Reihe schwierig gewesen, so die Viertplatzierte.

In der 2. Division wurden FlickFlacks ohne Bodenberührung der Hände, sogenannte „Tempi“, vorgeführt. Außerdem begann die Bahn meist nach dem Anlauf mit einem Salto und einer anschließenden Radwende, bevor es in den Flick-Flack ging. Hintendrauf folgte dann auch oftmals noch einmal ein Salto mit gestreckten Beinen oder sogar eine Schraube. Die Division 2 musste sieben fließend ineinanderübergehende Elemente durchführen, die 1.Division sogar acht.

Lennox Barthel aus Raeren war der jüngste Teilnehmer in der höchsten Kategorie. Der Elfjährige erhielt 51,8 Punkte: „Er war der beste Turner des Nachmittags. Trotz seines jungen Alters hat er sehr schwere Bahnen geturnt und könnte bei der Landesmeisterschaft ein sehr gutes Resultat einfahren“, erklärte der VDT-Verantwortliche David Sarlette. Das gilt auch für den ein Jahr älteren Max Nelles aus Nidrum, der 51,5 Punkte einheimste. Sie sind die ostbelgischen Nachwuchshoffnungen bei den Jungen auf nationalem Niveau.

Bei den Mädchen ist das Anne-Catherine Peters. Die 13-jährige Nidrumerin steigerte sich auf ihrer zweiten Bahn, die sie mit einer Schraube abschloss um 3,2 Punkte. Auf der ersten Bahn war sie bei der Doppelschraube gestürzt. Die erfahrenste Turnerin des Tages war Dinja Mennicken. Die Lontzenerin, die für den TV Raeren startet, zeigte zwei gute Bahnen, hatte sich aber dennoch eine höhere Punktzahl erhofft. Doch dazu fehlten die Schrauben. Trotz allem wurde sie VDT-Meisterin. (red)

Nachgefragt bei Dinja Mennicken

Was ist für Sie am besten gelaufen?

Ich habe meine Bahnen komplett durchgeturnt und war sehr zufrieden mit dem Ergebnis, da ich komplett neue, schwierigere Bahnen geturnt habe. Alle sind stolz auf mich.

Worüber waren Sie enttäuscht?

Ich bin enttäuscht darüber, dass ich ein paar Elemente nicht so schön ausgeführt habe wie beim Training.

Was gefällt Ihnen am Tumbling?

Einfach alles. Man lernt Kontrolle über seinen Körper und hat Spaß dabei. Man erlernt viele neue Dinge, die einem Erfolgserlebnisse bringen. Außerdem lernt man viele neue Leute kennen, die nicht zur Konkurrenz zählen, sondern, die man unterstützt. Zudem ist es eine gute Ablenkung zur Schule.

Woran arbeiten Sie, um es auf einem nächsten Tumbling-Wettbewerb zu zeigen?

Ich arbeite an mehreren neuen Elementen wie Schraube, Baranie und Doppelsalto. Ich möchte bei der Walloniemeisterschaft zeigen, was ich kann und mich für die Landesmeisterschaft qualifizieren. (red)

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