Regen zur Finale der Motorrad-WM


Das Rennen in der MotoGP, das der Italiener Andrea Dovizioso (Ducati) gewann, musste aus Sicherheitsgründen sogar abgebrochen und neu gestartet werden. Zu den vielen Fahrern, die zu Boden gingen, zählte auch der Spanier Marc Marquez (Honda), der aber schon als Weltmeister feststand.

In der Moto2 siegte der Italiener Francesco Bagnaia (Kalex), der auch Weltmeister in dieser Kategorie ist. Der Spanier Jorge Martin (Honda) ist Titelträger in der Moto3, doch der Sieg in Valencia ging an den 15-jährigen Rookie Can Öncü (KTM) aus der Türkei.

Belgier Xavier Siméon fährt 2019 Elektro-Motorrad

Nur einen einzigen WM-Punkt ergatterte der Belgier Xavier Siméon auf der Ducati des spanischen Teams Avintia in seiner ersten und womöglich auch letzten MotoGP-Saison. Ausgerechnet zum Abschied in Valencia musste der 29-Jährige aber wegen einer Gehirnerschütterung, die er sich bei zwei Stürzen im Training zugezogen hatte, passen.

Xavier Siméon wechselt 2019 in den MotoE-Weltpokal, eine neue Serie für Elektro-Rennmaschinen, die im Rahmenprogramm von fünf MotoGP-Läufen ausgetragen wird.

Schon früher im Jahr musste ein weiterer Belgier aus der WM aussteigen: Livio Loi (KTM), der bis dahin acht WM-Punkte in der Moto3 erzielt hatte, wurde vom Team Avintia gefeuert.

Derweil wird das belgische Marc VDS-Team, das 2018 durch die Trennung von seinem langjährigen Manager Michael Bartholemy aus Eupen für Schlagzeilen gesorgt hatte, nicht mehr in der MotoGP, wo es mit Marco Morbidelli und Thomas Lüthi (beide auf Honda) im Einsatz war, vertreten sein. Der Rennstall von Graf Marc van der Straten wird aber 2019 der Moto2-WM (mit Alex Marquez und Xavi Vierge) treu bleiben.

Toyota wieder mit Doppelsieg in der WEC

Wie erwartet, holte sich Toyota beim fünften Lauf der Langstrecken-WM (WEC) 2018-2019 in Shanghai (China) einen weiteren Doppelsieg mit dem Trio Conway/Kobayashi/Lopez vor den Teamgefährten Buemi/Nakajima/Alonso. Das Rennen wurde durch das regnerische Wetter erheblich beeinträchtigt.

In der GT-Klasse ist Aston Martin im Aufwind: Die Briten gewannen (Sörensen-Thiim) bzw. belegten hier Platz vier (Martin-Lynn).

Belgier Frederic Vervisch siegt in der WTCR

Auf dem Straßenkurs in Macao (China) wurde u. a. auch das Finale des neuen Tourenwagen-Weltcups (WTCR) ausgetragen. Im ersten der drei spektakulären Rennen siegte der belgische Rennstall WRT des gebürtigen Verviersers Vincent Vosse mit Vertragsfahrer Jean-Karl Vernay (F/Audi). Den zweiten Durchgang gewann unser Landsmann Frederic Vervisch im Audi des belgischen Teams Comtoyou Racing.

Den Titel in der WTCR 2018 errang der italienische Veteran Gabriele Tarquini (56) im Hyundai.(hs)