St.Vith würdigte seine besten Sportler


Sportler und Vereinsverantwortliche ermöglicht die Sportlerehrung, andere Aktive kennenzulernen oder wiederzutreffen. Anerkennung und Lob stehen dennoch im Vordergrund, so wie es Herbert Felten den Nominierungen und der Preisverteilung deutlich voranstellte: „Wir sind stolz auf alle, die die Stadtgemeinde im In- und Ausland vertreten.

Bei den Mannschaften gewannen die 4×100-Lagenstaffel der Schwimmerinnen.

Hinter Fairness, gemeinsamem Gewinnen und Verlieren stehen Frauen und Männer, die diszipliniert Entbehrungen jeglicher Art auf sich nehmen, um das Beste herauszuholen. Wir wissen, dass diese Arbeit Nerven kostet, aber auch viel Freude bringt“, so der Sportschöffe, der betont, dass auch nach seinem Ausscheiden, die enge Zusammenarbeit mit den Vereinen weiter gepflegt werde.

Gerd Reuter, Präsident der Sportgemeinschaft, und Pascal Gangolf führten gemeinsam durch das Programm. Sportlich wurde es vom Judo-Club eröffnet. Im Mittelpunkt der Vorführung standen Fallübungen und die Reaktion auf einen Angriff. Es folgten ein Werbespot der Schwimmschule und ein Auftritt von Déborah Kaut. Die Acro-Dancerin nahm am World-Cup in Barcelona teil: „Es war eine schöne Erfahrung, aber hart gegen Konkurrenz anzutreten, die 40 Stunden wöchentlich trainiert.“

Diese Zeit verbringen viele Vorstandsmitglieder wohl regelmäßig mit der Vorbereitung und Pflege aller Aufgaben. Für über mehrere Jahrzehnte währende Arbeit wurden deshalb Erwin Backes (Radsportverein), Leo Lehnen (Gründungsmitglied Tischtennis), Alex Langer (Gründungsmitglied BSC) und Arno Wiesemes (Judo) geehrt. Bei den Mannschaften gewannen die 4×100-Lagenstaffel der Schwimmerinnen den Titel der Saison 2016/2017, Hier erzählte Zoé Backes, dass sie sich auf eine Teilnahme an der Europameisterschaft in dieser oder der nächsten Saison vorbereite. Für den Aufstieg in die erste Provinzklasse darf sich die Damenmannschaft des VBC Lommersweiler nun Mannschaft der Saison 2017/2018 nennen.

Das Tumbling und das Bodenturnen präsentierte der TV Nidrum. Dabei sorgten die Turner für mehrfaches Raunen im Publikum. Filmisch vorgestellt, wurden die RollerBulls bevor es hieß, die besten Einzelsportler St.Viths zu würdigen: Unter den acht (2016/2017) bzw. den sechs (2017/2018) Nominierten konnten sich die beiden Distanzreiterinnen Laura Lenges-Hensius und Luisa Lejeune durchsetzen. Mehr als 120 Kilometer bestreiten sie bei Wettbewerben mit rund 19 Kilometern in der Stunde. „Um mit den Besten zu trainieren, reise ich in den nächsten Monaten nach Frankreich und Chile“, so die 19-jährige Luisa Lejeune.

Bei den Herren hatten mit Motosportler Martin Bach und Klaus Held die Nase vorn.

Bei den Herren hatten mit Motosportler Martin Bach (2016/2017), der nach 15 Jahren Pause wieder erfolgreich in Bergrennen eingestiegen war, und Klaus Held, der seit 1975 das Orientierungslaufen bestreitet, zwei Erfahrene in ihren Sportarten die Nase vorn.

Mit den tänzerischen Einlagen der HotShoes Bütgenbach und der Vegder Dippeldöppcher wurde der Abend abgerundet: Viele Interviews mit klaren Fragen machten die dreistündige Sportlerehrung informativ und kurzweilig.

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