Eifeler Rope Skipper: „Ein Platz im Finale wäre ein Riesenerfolg“

Doch die vier Turnerinnen und Turner gehören eigentlich gar nicht zum TV Nidrum. Abgesehen von Cyrille Goffin kommt der Rest vom TV Elsenborn (Elena Freisen) und vom TV Bütgenbach (Cindy Groven und Anna Huppertz).

Am Samstag findet in Antwerpen ein internationaler Double Touch Contest statt. Dort treffen die Ostbelgier auf richtige Profis. Diese stammen u. a. aus Hongkong, Ungarn, Frankreich und Belgien. „Die meisten Teilnehmer leben von diesem Sport“, weiß Cindy Groven beim Training Anfang der Woche zu berichten. Es werden maximal drei bis vier Amateurteams, zu denen wir natürlich zählen, an den Start gehen,“ so Groven weiter. Und Cyrille Goffin schlug in die selbe Kerbe: „Das Niveau ist schon sehr stark.“ Das Seilspringen wird beim TV Nidrum schon seit acht Jahren praktiziert, und die Gruppe umfasst derzeit 32 Personen. „Schon im letzten Jahr traten Cindy, Anna und ich in Antwerpen an“, berichtet Goffin: „Das vierte Mitglied aus der letztjährigen Gruppe setzt in diesem Jahr andere Prioritäten und so stieß Elena dazu.“

Das Seilspringen wird beim TV Nidrum schon seit acht Jahren praktiziert.

Bereits seit September befindet sich die Gruppe im Training. Neben den normalen Übungseinheiten kamen meistens anderthalb Stunden Training hinzu. In den letzten Tagen und Wochen, so knapp vor dem Wettkampf, steigerte das Quartett das Pensum noch ein wenig. Austragungsort des Weltcups ist das Theater Arenberg in Antwerpen. „Im letzten Jahr waren dort 900 Zuschauer, und angesichts der Klasse, die dort startet, darf man mit einer ähnlichen Resonanz in diesem Jahr rechnen“, sagt Cyrille Goffin. Zum Finale werden nur die zwölf besten Teams zugelassen. „Wir starten in der Kategorie Speed und Open“, so Cindy Groven.

Beim „Speed“ wird jeder zweite Sprung über das Seil gezählt. „Unser Ziel sind 110, die besten schaffen da, wie 2015, 192 Sprünge.“ Die Kategorie „Open“ kann man getrost als Kür bewerten. Hier ist so gut wie alles erlaubt. Liegestützen, Sprünge, Hebefiguren, ja sogar im Sitzen mit dem Gesäß über das Seil hüpfend, gehören mit zu den Darbietungen. Hier erlauben die Veranstalter praktisch alles, was spektakulär ist.

„Ein Platz im Finale wäre ein absoluter Traum und die Krönung der intensiven Arbeit“, teilt Cyrille Goffin mit, der allerdings auch weiß, dass dieses Ziel verdammt hochgesteckt ist: „Wir wissen aber auch, dass es sehr schwer wird.“

Die Turner müssen in Antwerpen eine Topleistung bieten und ihr ganzes Leistungsvermögen abrufen, um die sechs Kampfrichter zu überzeugen und sich so den begehrten Startplatz zu sichern.

Dass Rope Skipping ganz viel Kondition voraussetzt, davon konnte sich das GrenzEcho beim Training selbst ein Bild machen. Die Sportler gerieten bei ihren Einlagen ganz schön außer Atem und es dauerte immer einige Zeit, bis die nötigen Erklärungen zu den gerade gezeigten Darbietungen folgten.

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