Unsichere Mails plagen die Unternehmen

Es scheint, dass die elektronische Korrespondenz der bevorzugte Kanal ist, um Betriebe zu schädigen. Das durchschnittliche KMU, also ein Unternehmen mit 67 Mitarbeitern, kann monatlich fast 28.000 unerwünschte oder gefährliche E-Mails erhalten.

Um bösartige Mails zu identifizieren, wendete AXS Guard die Blacklist-Technik an: Es wurde geprüft, ob der Absender auf den öffentlichen Listen unzuverlässiger Absender auftaucht. Dies ist bei 30% der Mails der Fall. Aber nicht jede Nachricht ist schädlich. „Nur 15 bis 20% der E-Mails stellen wirklich ein Sicherheitsproblem dar, da sie einen Virus enthalten“, so ein Sprecher von AXS Guard. Darüber hinaus handele es sich eher um Phishing-Mails, in denen Kriminelle nach persönlichen Daten oder nach anderen, unschuldigeren Formen von Spam fischen.

Aber auch das Gegenteil ist durchaus möglich: Dass eine E-Mail scheinbar aus einer zuverlässigen Quelle stammt, aber schädliche Inhalte enthält. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn ein Freund oder Kollege gehackt wurd. Solche E-Mails werden Trojanische Pferde genannt.

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