Einigung über den Zugweg in Raeren


Die Aufstellung und Abnahme des Zuges sowie der gesamte Zugweg muss wegen dieser Baustelle überdacht werden. Nach vielen Vorgesprächen fanden bei einer Versammlung im Gemeindehaus die Raerener Karnevalsgesellschaften, die Polizei, die Gemeinde und der Verkehrsverein als Ausrichter des Zuges jetzt schnell eine einstimmige Einigung. Zugorganisator Christian Neuß vom Verkehrsverein hatte errechnet, dass die zunächst angedachte „große Runde um Raeren“ — in etwa der Verlauf der Umleitungsstrecken für den Autoverkehr — den Zugweg auf über acht Kilometer (anstatt bisher knapp sechs) verlängert hätte, was vor allem für die vielen Fußgruppen des Raerener Zuges kaum zumutbar gewesen wäre. Nun einigte man sich, die Aufstellung des Zuges in der Neustraße vorzunehmen, mit der Spitze an der Kreuzung Belven. Diese Straße bietet genügend Platz für die Anfahrt der Wagen und ist auch lang genug für den gesamten Zug mit 1,2 Kilometer Länge. Der Zugweg führt zunächst über die bekannte Strecke: Neudorfer Straße, Schulstraße, Botz. Anstatt durch die Hauptstraße geht es dann zur Bahnhofstraße, an deren Ende die Pause stattfinden wird. Über Roetgener Straße, Platzstraße, Berg- und Burgstraße führt der Zugweg dann nach Driesch, wo die Zugabnahme durch die Prinzen und die Ehrengäste am Ende der Burgstraße auf einer überdachten Bühne vorgesehen ist. Bürgermeister Hans-Dieter Laschet hat den Karnevalisten zugesagt, dass er noch zum Ende seiner Amtszeit für diese Bühne sorgen und sich mit um sonstige organisatorische Fragen kümmern werde.

Dieser Weg wurde von den Raerener Gesellschaften (Karnevalskomitee, Kinderprinzenkomitee, Lustige Elf, Karnevalspolizei, KG Blau-Weiß und Altweiberkomitee) einstimmig gutgeheißen. Er ist mit 6,2 Kilometern nur unwesentlich länger als der bisherige Zugweg und bietet zudem beste Voraussetzungen für die Aufstellung und die Auflösung des Zuges.

Das Zugende in der Nähe des Saales „Zum Onkel Jonathan“ (Prinzenempfang) und des Bergscheider Hofes (Party) ist ebenfalls wichtig. Schließlich bleiben die Zufahrtstraßen für Besucher offen. Die Standorte der mobilen Toiletten entlang des Zugweges werden angepasst.

Die Online-Anmeldephase für den Zug mit seinen rund 3.200 Teilnehmern beginnt wie immer Mitte Dezember.