„Meet & Eat“ geht in die zweite Runde

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             „Meet &amp; Eat“ geht in die zweite Runde
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Die Idee von „Meet & Eeat“ ist einfach aber gut: Bei einem gemeinsamen Essen zu Hause lernen sich Ostbelgier und Hinzugezogene in einer lockeren Atmosphäre kennen.

In vielen Kulturen ist es selbstverständlich, Neu-Ankömmlinge spontan zu sich nach Hause einzuladen. In anderen ist diese Art der Gastfreundschaft völlig in Vergessenheit geraten. „Mit ‚Meet & Eat‘ möchten wir diese Gastfreundschaft bei uns wieder aufleben lassen“, erklärt Mitorganisatorin Nathalie Peters von Info Integration.

Das Projekt, das sowohl im Norden als auch im Süden der DG durchgeführt wird, soll Zugezogenen ermöglichen, in die Gesellschaft aufgenommen zu werden. Anders herum können Ostbelgier ein Zeichen für Integration setzen und Zugezogene willkommen heißen.

Bei der Erstauflage im vergangenen Jahr gab es Startschwierigkeiten. Zwar meldeten sich viele Ostbelgier, die als Gastgeber einladen wollten, doch auf der anderen Seite gab es wenig Hinzugezogene, die sich einschrieben. Das führte dazu, dass viele Treffen einfach nicht stattfinden konnten. Die Hinzugezogenen zu erreichen, erwies sich als schwierig. „Die Info über die Aktion ist nicht so gut angekommen. Diese Menschen lesen häufig keine Zeitung und auch keine Flyer wegen der Sprachkentnisse“, weiß Nathalie Peters. Deshalb wollen die Verantwortlichen von „Meet & Eat“ jetzt gezielt auf sie zugehen. „Wir werden die Aktion in den verschiedenen Sprachkursen vorstellen. Dort erreichen wir die Hinzugezogenen“, so Peters. Außerdem wurde der dreisprachige Flyer (Deutsch, Französisch, Englisch) jetzt auch auf Türkisch, und Russisch übersetzt. Auch an organisatorischen Faktoren wurde geschraubt, so dass die Gastgeber auf dem Anmeldeformular jetzt präzise Daten für das Essen angeben müssen. „Somit können wir schneller Übereinstimmungen finden und das Treffen definitiv festlegen.“

Als Familie, Frauengruppe, Paar, Freunde oder auch alleine können Teilnehmer zwischen dem 1. März und dem 30. April Gastgeber oder Gast sein. Die Mitarbeiter von Info Integration (in Eupen) und dem Patchwork (in St.Vith) bemühen sich, den Wohnort, das Alter der Kinder sowie die Anzahl Gäste, die man beköstigen möchte, zu berücksichtigen. Sobald die passenden Gäste oder Gastgeber gefunden wurden, wird man telefonisch informiert.

Die Mahlzeit kann ein Abendessen oder Mittagessen sein, kostenlos für die Gäste, beim Gastgeber zu Hause. Gastgeber und Gäste nehmen freiwillig teil, und tragen die Verantwortung für sich selbst.

Das Anmeldeformular findet man auf www.begegnungsorte.be, bei Info-Integration (0473/400677) und im Animationszentrum Ephata (087/561510) und in St.Vith bei Patchwork (080/330411, info@patchwork-vog.be) und im ÖSHZ (080/282038, katharina.schroeder@oshz.be).